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Quote image editor Franziska Schutzbach

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“Wenn die Entwicklung zum Autoritarismus so weit fortgeschritten ist wie in Ungarn, in der Türkei oder gar in Russland, wird kritisch- zivilgesellschaftlicher Widerstand so gut wie unmöglich. In der Türkei werden täglich Intellektuelle, AktivistInnen und JournalistInnen verhaftet, die die Regierung für gefährlich hält – sei es, weil sie wirklich Kritik an der Regierung üben, oder sei es, weil die repressiven Staatsapparate in ihrer paranoiden Wahrnehmung dies glauben. So weit sollten wir es nicht kommen lassen, schon gar nicht aus Trotz, Untergangsverliebtheit oder Besserwisserei. Wählen wir deshalb die Parteien, die sich nicht vom Rechtspopulismus anstecken lassen und seinen Forderungen hinterherlaufen. Das ist entscheidend. Wählen wir SozialdemokratInnen, Grüne, Linke, Liberale oder Konservative. Oder spenden wir an Parteien, werben wir für sie oder lassen wir uns selbst aufstellen. Man kann die SozialdemokratInnen oder die Grünen suspekt finden, zu wenig radikal, zu wenig feministisch, antikapitalistisch oder umgekehrt zu radikal, zu rot. Aber lasst uns nicht demokratische Grundstrukturen gefährden, nur weil wir meinen, besser zu wissen, wie es sein müsste.” — Franziska Schutzbach

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Wenn die Entwicklung zum Autoritarismus so weit fortgeschritten ist wie in Ungarn, in der Türkei oder gar in Russland, wird kritisch- zivilgesellschaftlicher Widerstand so gut wie unmöglich. In der Türkei werden täglich Intellektuelle, AktivistInnen und JournalistInnen verhaftet, die die Regierung für gefährlich hält – sei es, weil sie wirklich Kritik an der Regierung üben, oder sei es, weil die repressiven Staatsapparate in ihrer paranoiden Wahrnehmung dies glauben. So weit sollten wir es nicht kommen lassen, schon gar nicht aus Trotz, Untergangsverliebtheit oder Besserwisserei. Wählen wir deshalb die Parteien, die sich nicht vom Rechtspopulismus anstecken lassen und seinen Forderungen hinterherlaufen. Das ist entscheidend. Wählen wir SozialdemokratInnen, Grüne, Linke, Liberale oder Konservative. Oder spenden wir an Parteien, werben wir für sie oder lassen wir uns selbst aufstellen. Man kann die SozialdemokratInnen oder die Grünen suspekt finden, zu wenig radikal, zu wenig feministisch, antikapitalistisch oder umgekehrt zu radikal, zu rot. Aber lasst uns nicht demokratische Grundstrukturen gefährden, nur weil wir meinen, besser zu wissen, wie es sein müsste.
— Franziska Schutzbach