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“Wenn aber der Widerstreit des Glaubens und der Vernunft verschwunden und in eine Aussöhnung übergegangen ist, so würde es wesentlich von der Natur dieser Aussöhnung selbst abhängen, inwiefern zu ihr Glück zu wünschen wäre. Denn es gibt auch einen Frieden der Gleichgültigkeit gegen die Tiefen des Geistes, einen Frieden des Leichtsinns, der Kahlheit; in einem solchen Frieden kann das Widerwärtige beseitigt scheinen, indem es nur auf die Seite gestellt ist. (Vorrede zu Hinrichs' Religionsphilosophie, 1822)” — Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Wenn aber der Widerstreit des Glaubens und der Vernunft verschwunden und in eine
Aussöhnung übergegangen ist, so würde es wesentlich von der Natur dieser Aussöhnung
selbst abhängen, inwiefern zu ihr Glück zu
wünschen wäre.
Denn es gibt auch einen Frieden der
Gleichgültigkeit gegen die Tiefen des Geistes, einen Frieden des Leichtsinns, der Kahlheit; in einem solchen Frieden kann das Widerwärtige beseitigt scheinen, indem es nur auf die Seite gestellt ist.
(Vorrede zu Hinrichs' Religionsphilosophie, 1822)