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“Insgeheim schätzte er sich glücklich, dass das Komitee der Prophezeiungen für Jedermann ihn bisher nicht ausgewählt und das Orakel ihm keine wichtige Aufgabe übertragen hatte. Schließlich war er inzwischen achtzehn Jahre alt und auch sein Name befand sich nun im Lostopf, aus dem das Komitee jeden Tag zweihundert Namen willkürlich zog und die Auserwählten zum Orakel schickte, wo sie vom gefährlichsten Magischen der Welt eine Prophezeiung mitgeteilt und das Symbol auf ihre Stirn bekamen. Es gab genug Momente, in denen er sich für diese Feigheit schämte, ja, er hatte sogar schon Tage erlebt, an denen er sich vorstellte, doch auserwählt zu werden, seine Queste zu schaffen und sich dann der anerkennenden Blicke all der Menschen sicher zu sein, die er liebte und deren Zuspruch er sich so verzweifelt wünschte. Doch er wusste, das würde nie geschehen. Seine Mutter würde nie ein Wort der Anerkennung zu seiner Leistung verlieren. Schließlich bewältigten viele Menschen Tag für Tag ihre Queste ohne jede Mühe. Im Gegenteil, sie setzte sicher voraus, dass er es schaffen würde und dabei im vorgeschriebenen Zeitplan blieb.” — Nicole Gozdek