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Quote by Pier Vittorio Tondelli

Work

Camere separate

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Author

Pier Vittorio Tondelli

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“Human tool-makers always make tools that will help us get what we want, and what we want hasn't changed for thousands of years because as far as we can tell the human template hasn't changed either. We still want the purse that will always be filled with gold, and the Fountain of Youth. We want the table that will cover itself with delicious food whenever we say the word, and that will be cleaned up afterwards by invisible servants. We want the Seven-League Boots so we can travel very quickly, and the Hat of Darkness so we can snoop on other people without being seen. We want the weapon that will never miss, and the castle that will keep us safe. We want excitement and adventure; we want routine and security. We want to have a large number of sexually attractive partners, and we also want those we love to love us in return, and be utterly faithful to us. We want cute, smart children who will treat us with the respect we deserve. We want to be surrounded by music, and by ravishing scents and attractive visual objects. We don't want to be too hot or too cold. We want to dance. We want to speak with the animals. We want to be envied. We want to be immortal. We want to be gods. But in addition, we want wisdom and justice. We want hope. We want to be good.”

“Zugleich dachte ich: so wie ich jetzt mich anziehe und ausgehe, den Professor besuche und mehr oder weniger erlogene Artigkeiten mit ihm austausche, alles ohne es eigentlich zu wollen, so tun und leben und handeln die meisten Menschen Tag für Tag, Stunde um Stunde zwanghaft und ohne es eigentlich zu wollen, machen Besuche, führen Unterhaltungen, sitzen Amts- und Bureaustunden ab, alles zwanghaft, mechanisch, ungewollt, alles könnte ebensogut von Maschinen gemacht werden oder unterbleiben; und diese ewig fortlaufende Mechanik ist es, die sie hindert, gleich mir, Kritik am eigenen Leben zu übenm seine Dummheit und Seichtheit, seine hoffnungslose Trauer und Öde zu erkennen und zu fühlen.”

“Ich bin eine Pflanze, sagte sie, ich brauche das Feuer, die Luft, die Erde, das Wasser. Ich verkümmere sonst. Und: ist die Ehe nicht solch eine Verkümmerung? Das Feuer erlischt. Die Luft wird dünn. Die Erde trocknet aus. Das Wasser versiegt. Ich würde eingehen.Du auch. Sie warf die Haare über die Schultern. Lila Lavendel. Und wenn nicht, hielt ich dagegen. Wenn gerade der Alltag, unser Alltag, mein Versprechen an dich ist? Deine Zahnbürste neben der meinen. Du bist böse, weil ich vergessen habe, das Licht im Badezimmer auszumachen. Wir wählen Tapeten aus, die wir ein Jahr später grässlich finden. Du sagst, ich bekomme einen Bauch. Deine Schusseligkeit. Wieder hast du deinen Schirm irgendwo liegenlassen. Ich schnarche, du kannst nicht schlafen. Im Traum flüstere ich deinen Namen. Kyoko. Du bindest mir meine Krawatte. Winkst mir nach, wenn ich zur Arbeit fahre. Ich denke: Du bist eine wehende Fahne. Ich denke es mit einem stechenden Schmerz in der Brust. Um Himmels willen, reicht das nicht aus? Ist das nicht genug, um glücklich zu sein?”