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Quote by Hazrat Inayat Khan

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Meisterschaft: Spirituelle Verwirklichung in dieser Welt

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Hazrat Inayat Khan

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“Meiner Ansicht nach bedeutet Spiritualität, lebendig-sein. Ein geistiger Mensch, der zur Schönheit der Poesie erwacht ist, der für die Schönheit von Melodie und Harmonie empfänglich ist, der sich an Kunst erfreut und sich von der Schönheit der Natur begeistern lässt, der als lebendiges Wesen lebt, und nicht als ein totes, diesen Menschen kann man spirituell nennen. (S. 280)”

“Der Körper ruht, der Geist ist still, das Herz in Frieden. Diese Erfahrung kann Nirwana genannt werden, das Ideal der Denker und der meditativen Seelen. Das ist es, was sie erreichen wollen, denn darin liegt alles. In diesem Zustand wird jede Person für einige Zeit ein Tropfen, der in den eigenen Ursprung assimiliert oder abgetaucht ist. Und für einen Moment abgetaucht zu sein bedeutet, dass alles, was zum Ursprung gehört, von diesem Tropfen angezogen wird, denn der Ursprung ist die Essenz von allem. Der Tropfen hat alles, was er im Leben besitzt, aus diesem Ursprung erhalten. Er wurde nun neu aufgeladen und wieder erleuchtet. (S. 156)”

“Ohne Konzentration kann nichts in dieser Welt vollständig verwirklicht werden, sei es nun in unseren Geschäften, unserem Beruf oder in unserer spirituellen Arbeit. Wer in den eigenen Angelegenheiten oder im Beruf keinen Erfolg hat, kann sich nicht richtig konzentrieren. Viele, die Erfolg im Leben haben, verdanken dies der Tatsache, dass sie über eine gute Konzentration verfügen. Und vielleicht wissen sie das nicht einmal. Im Westen gab es viele große Erfinder, die wunderbare Dinge geschaffen haben, doch sie selbst wussten nicht, dass sie dies ihrer Konzentrationsfähigkeit zu verdanken hatten. Manche werden mit ihr als natürlicher Gabe geboren, und deshalb bringen sie alles, was auch immer sie unternehmen, zum Erfolg. Künstler können mithilfe der Konzentration wunderschöne Werke schaffen. Wissenschaftlerinnen können dadurch großartige wissenschaftliche Ergebnisse erzielen. Poeten gehen damit mühelos der Dichtkunst nach. Für Mystikerinnen wird die mystische Inspiration fließen. Ohne Konzentration jedoch sind wir nicht fähig, unsere Gaben zu nutzen, egal wie begabt wir sind. Wir können dann kaum als begabt angesehen werden. Nur durch die Kraft der Konzentration können wir uns vollständig ausdrücken. (S. 158)”

“Vielleicht können wir uns selbst von Krankheit heilen, aber wenn etwas Äußerliches schiefgeht, eine Geldangelegenheit oder eine geschäftliche Transaktion, welcher logische Zusammenhang besteht hier mit dem Geist? Die Antwort darauf ist, dass alles, was existiert, ob nun Geschäftliches oder sonst irgendetwas, alles Sichtbare oder Unsichtbare, zwar außerhalb zu sein scheint, doch in Wirklichkeit ist es in unserem kreativen Geist. Es ist lediglich insofern außen, wie unsere Augen es im Außen sehen, eigentlich aber ist es in uns, weil unser Geist es umgibt. Es wird in unserem Geist beherbergt. Das Herz trägt die äußere Welt in sich. (S. 162)”

“Das Herz trägt die äußere Welt in sich. Ein hindustanischer Dichter beschreibt dies wunderbar: „Land und Meer sind nicht zu groß für das menschliche Herz, sie zu fassen.“ Mit anderen Worten: Das menschliche Herz ist größer als das Universum. Und wenn es tausend Universen gäbe, das menschliche Herz könnte ihnen Unterkunft bieten. Doch die Menschen, die sich, beeindruckt von den äußeren Begrenzungen, ihres inneren Wesens nicht bewusst sind, bleiben unter der Wirkung ihrer Schwäche, Begrenztheit und Kleinheit. Und dies hält sie davon ab, diese große Kraft zu nutzen, die sie in sich entdecken können, dieses große Licht, mit dem sie das Leben klarer erkennen können. Und das alles nur, weil sie sich selbst nicht wirklich kennen. (S. 163)”

“Meditation bedeutet, tief in uns hinabzutauchen und hoch in höhere Sphären aufzusteigen und weiter zu werden als das Universum. In diesen Erfahrungen erleben wir die Seligkeit der Meditation. Wir sollten jeden Tag unseres Lebens in eine Meditation verwandeln. (S. 163)”

“Es ist jedoch nicht nur so, dass sich zwei Menschen mit ähnlichem Charakter zueinander hingezogen fühlen, wenn sie sich treffen; das Leben selbst bringt sie dazu, sich zu treffen, es zieht sie buchstäblich zueinander hin. Deshalb ist es ganz natürlich, dass wir, wenn wir traurig sind, jene anziehen, denen es auch nicht gut geht, damit sie sich uns anschließen. Die Glücklichen und Frohen ziehen ganz natürlich Glück an. Auf diese Art wirkt der Magnetismus in der ganzen Schöpfung, und wir können in allen Erscheinungen das Phänomen des Magnetismus erkennen, sowohl in der physischen Welt wie auch in den geistigen Sphären. (S. 168)”