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Gustav Meyrink

Gustav Meyrink Biography

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“Quand les hommes se lèvent de leur couche, ils pensent s'être débarrassés du sommeil, sans savoir qu'ils sont victimes de leurs sens et sont alors la proie d'un nouveau sommeil bien plus profond encore que celui dont ils viennent de se défaire. Il n'existe qu'une sorte de véritable état éveillé, et c'est celui dont tu es en train de t'approcher. Parle aux hommes de cet état, et ils diront de toi que tu es malade, car ils ne peuvent te comprendre. C'est pourquoi il est inutile et cruel de leur en parler.”

“The stale air, the incessant, inane clatter of the billiard balls, the perpetual hacking cough of a half-blind journalist opposite me, the spindle-shanked infantry officer, alternately picking his nose or combing his moustache with nicotine-stained fingers in front of a small pocket-mirror, the seething clump of vile, sweaty, gabbling Italians round the card table in the corner, now rapping their knuckles and squawking as they played their trumps, now hawking up a lump of phlegm and spewing it onto the floor: all that was bad enough, but to see it reflected two, three times over in the mirrors on the walls! It slowly sucked the blood out of my veins.”

“»Sie haben uns förmlich von der Außenwelt abgeschnitten, Josua,« unterbrach Zwakh die Stille, »seit Sie das Fenster geschlossen haben, hat niemand mehr ein Wort gesprochen.« »Ich dachte nur darüber nach, als vorhin die Mäntel so flogen, wie seltsam es ist, wenn der Wind leblose Dinge bewegt,« antwortete Prokop schnell, wie um sich wegen seines Schweigens zu entschuldigen: »Es sieht gar so wunderlich aus, wenn Gegenstände plötzlich zu flattern anheben, die sonst immer tot daliegen. Nicht? – Ich sah einmal auf einem menschenleeren Platz zu, wie große Papierfetzen, – ohne daß ich vom Winde etwas spürte, denn ich stand durch ein Haus gedeckt, – in toller Wut im Kreise herumjagten und einander verfolgten, als hätten sie sich den Tod geschworen. Einen Augenblick später schienen sie sich beruhigt zu haben, aber plötzlich kam wieder eine wahnwitzige Erbitterung über sie, und in sinnlosem Grimm rasten sie umher, drängten sich in einen Winkel zusammen, um von neuem besessen auseinander zu stieben und schließlich hinter einer Ecke zu verschwinden. Nur eine dicke Zeitung konnte nicht mitkommen; sie blieb auf dem Pflaster liegen und klappte haßerfüllt auf und zu, als sei ihr der Atem ausgegangen und als schnappe sie nach Luft. Ein dunkler Verdacht stieg damals in mir auf: was, wenn am Ende wir Lebewesen auch so etwas Ähnliches wären wie solche Papierfetzen? – Ob nicht vielleicht ein unsichtbarer, unbegreiflicher »Wind« auch uns hin und her treibt und unsre Handlungen bestimmt, während wir in unserer Einfalt glauben unter eigenem, freiem Willen zu stehen? Wie, wenn das Leben in uns nichts anderes wäre als ein rätselhafter Wirbelwind? Jener Wind, von dem die Bibel sagt: Weißt du, von wannen er kommt und wohin er geht? – – – Träumen wir nicht auch zuweilen, wir griffen in tiefes Wasser und fingen silberne Fische, und nichts anderes ist geschehen, als daß ein kalter Luftzug unsere Hände traf?«”