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Heilung aus der Tiefe der Seele: Mystik und geistige Heilung

Book by Hazrat Inayat Khan · 3 quotes · Sufismus, Erleuchtung, Spiritualität

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Heilung aus der Tiefe der Seele: Mystik und geistige Heilung Quotes

“Ein mögliches Bild für Gott und die Seelen ist das der Sonne und ihrer Strahlen. Die Strahlen sind nicht von der Sonne verschieden; die Sonne ist nichts anderes als die Strahlen. Und doch gibt es eine Sonne und viele Strahlen. Die Strahlen haben keine eigene Existenz; sie sind nur eine Aktivität der Sonne. Obwohl sie nicht von der Sonne getrennt sind, erscheinen sie doch als verschiedene Strahlen. Die eine Sonne steht für die Idee des einen Zentrums. Und so ist es auch mit Gott und den Menschen. Was ist Gott? Der Geist, der verschiedene Strahlen aussendet. Jeder Strahl ist eine Seele. Also ist der Atem dieser Strom, der wie ein Strahl ist, ein Strahl, der aus der Sonne kommt, die der Geist Gottes ist. Und dieser Strahl bedeutet Leben. (S. 187)”

“Was sagt es aus, wenn wir uns selbst im Traum sehen? Dass wir selbst nach dem, was wir den Tod nennen, nicht formlos sind; dass nichts verloren, sondern nur Freiheit gewonnen wird, die verloren gegangen war. Weil wir das nicht wissen, haben wir solche Angst, diesen physischen Körper zu verlieren, und es graut uns davor zu sterben. Aber was ist der Tod? Nur ein Schlaf: Der schlaf des Körpers, der ein Mantel war. Wir können ihn wegnehmen und leben dennoch. Trotz allen Redens über den Tod werden wir erkennen, dass wir leben, dass wir nicht verlieren, sondern gewinnen. Wir sind in der physischen Welt, um zu lernen... (S. 210)”

“Das Herz ist das Teleskop der Seele und die Augen sind das Teleskop des Herzens. So wie es die Augen sind, die sehen, wenn wir durch Brillengläser schauen, und nicht die Brillengläser, so sieht auch die Seele, wenn wir durch unser Herz und durch die Augen schauen. Die Augen haben nicht die Macht zu sehen; die Augen haben nur die Macht, der Seele beim Sehen zu helfen. Sobald die Seele scheidet, können die Augen nicht mehr sehen. So ist das Herz selbst ein Teleskop, das uns hilft, alles wahrzunehmen und zu begreifen, was wir erstreben. Und doch erkennt nicht das Herz, sondern die Seele. (S. 216)”