Quotessence
Home / Quotes / Quote by Erich Maria Remarque

Quote by Erich Maria Remarque

“Kamerad, ich wollte dich nicht töten. Sprängst du noch einmal hier hinein, ich täte es nicht, wenn auch du vernünftig wärest. Aber du warst mir vorher nur ein Gedanke, eine Kombination, die in meinem Gehirn lebte und einen Entschluß hervorrief - diese Kombination habe ich erstochen. Ich habe gedacht an deine Handgranaten, an dein Bajonett und deine Waffen - jetzt sehe ich deine Frau und dein Gesicht und das Gemeinsame. Vergib mir, Kamerad! Wir sehen es immer zu spät. Warum sagt man uns nicht immer wieder, daß ihr ebenso arme Hunde seid wie wir, daß eure Mütter sich ebenso ängstigen wie unsere und daß wir die gleiche Furch vor dem Tode haben und das gleiche Sterben und den gleichen Schmerz -. Vergib mir, Kamerad, wie konntest du mein Feind sein.”

Quote by Erich Maria Remarque

Work

Im Westen nichts Neues

Browse quotes and source details for this work. more

Author

Erich Maria Remarque
Erich Maria Remarque

German author best known for his novel 'All Quiet on the Western Front', which vividly portrays the horrors of World War I. His works are characterized by a realistic style and have had a profound impact on literature. more

You May Also Like