Quotessence
Home / Quotes / Quote by Gift Gugu Mona

Quote by Gift Gugu Mona

“When you run your own race do not worry about the next person's pace, mind yours, after all this is your own race not theirs.”

Quote by Gift Gugu Mona

Author

Gift Gugu Mona

Browse famous quotes and profile details for Gift Gugu Mona. more

You May Also Like

“»Was genau suchen wir denn?«, erkundigte er sich vorsichtig und mit der angemessenen Demut in der Stimme. Er hatte sich das Vieh nicht genau angesehen, bevor er es weggeschleudert hatte. »Eine Raupe. Ich muss sie an einen bestimmten Ort bringen, das ist meine Aufgabe«, erklärte der Auserwählte, während er langsam auf dem Bürgersteig und der Straße hin- und herging, die Augen zu Boden gerichtet. Zum Glück gab es um diese Uhrzeit noch wenig Verkehr, aber es würde nicht mehr lange dauern, bis ein Wagen um die Ecke bog und die Raupe aus der Prophezeiung überfuhr. Mit Grauen und zitternden Händen bewegte Zacharias sich Richtung Kreuzung und beugte sich mit äußerstem Widerwillen vor. Alles in Ordnung, das ist nur ein kleines Tier. Kein Problem.”

“When I look at you, I see the entire universe. It took losing you for me to understand that you are everything to me. There might have been a ‘before’ you, but there is no ‘after’. I can’t function without you. I can’t sleep, I can’t think, I can barely fucking breathe. Without you, I exist in a horrible dark place that’s devoid of everything that makes life worth living.”

“Insgeheim schätzte er sich glücklich, dass das Komitee der Prophezeiungen für Jedermann ihn bisher nicht ausgewählt und das Orakel ihm keine wichtige Aufgabe übertragen hatte. Schließlich war er inzwischen achtzehn Jahre alt und auch sein Name befand sich nun im Lostopf, aus dem das Komitee jeden Tag zweihundert Namen willkürlich zog und die Auserwählten zum Orakel schickte, wo sie vom gefährlichsten Magischen der Welt eine Prophezeiung mitgeteilt und das Symbol auf ihre Stirn bekamen. Es gab genug Momente, in denen er sich für diese Feigheit schämte, ja, er hatte sogar schon Tage erlebt, an denen er sich vorstellte, doch auserwählt zu werden, seine Queste zu schaffen und sich dann der anerkennenden Blicke all der Menschen sicher zu sein, die er liebte und deren Zuspruch er sich so verzweifelt wünschte. Doch er wusste, das würde nie geschehen. Seine Mutter würde nie ein Wort der Anerkennung zu seiner Leistung verlieren. Schließlich bewältigten viele Menschen Tag für Tag ihre Queste ohne jede Mühe. Im Gegenteil, sie setzte sicher voraus, dass er es schaffen würde und dabei im vorgeschriebenen Zeitplan blieb.”

“Welche Aufgabe würde er erfüllen müssen? Würde er eine leichte Prophezeiung bekommen oder eine schwere? War das Orakel wirklich so furchteinflößend, wie er es sich vorstellte? Es musste mindestens vierhundert Jahre alt sein und hatte im Krieg der Magischen gegen die Menschen gekämpft. Es war das letzte überlebende Orakel der Magischen. Hasste es sie deswegen und versuchte es, den Menschen zu schaden? Dass das Orakel launisch sein sollte, war allgemein bekannt. Er konnte nur hoffen, dass er nichts tat oder sagte, womit er sich seinen Zorn zuzog.”

“Er grübelte noch ein wenig über das Rätsel nach, während sie die Festung betraten. Drinnen war es überraschend kühl für einen warmen Sommertag und Zacharias fröstelte. Altertümliche Fackeln an den Wänden der Korridore – ein Anblick, der Zacharias kurzzeitig überraschte – spendeten zwar Licht, aber nur wenig Wärme. Ihre Schritte hallten durch den Gang, prallten von den steinernen Wänden ab, an denen Hunderte, wenn nicht gar Tausende kleine Siegel angebracht waren. Wieder juckte Zacharias’ Haut, wenn auch nicht so stark wie am magischen Schild. Wie mochte es sich wohl für das Orakel anfühlen? Der Gedanke ließ ihn stocken. Beinahe wäre er über seine eigenen Füße gestolpert, als er den Kopf schüttelte. Niemand musste ihm sagen, dass er besser den Mund halten und ihn so schnell wie möglich wieder vergessen sollte, wenn er nicht als Aufrührer und Rebell verhaftet werden wollte.”

“Menschenähnlich, aber gleichzeitig fremd wirkte das Orakel auf Zacharias. Oder er? Plötzlich war sich Zacharias sicher, dass sie einen Mann vor sich hatten, auch wenn der weite Kittel, das kurze Haar und die teils kantigen und dennoch weichen Gesichtszüge die Gestalt auf dem Stuhl androgyn wirken ließen. Blass und kränklich sah sein Gesicht im Fackelschein aus. Wahrscheinlich war es dem Magischen nie vergönnt, das Tageslicht zu sehen. Falten hatten sich um seine Augen und Mundwinkel eingegraben, die glühenden Augen lagen tief in ihren Höhlen. Die Eisenketten an seinen Handgelenken klirrten, als er sich aufrichtete und sie einen nach dem anderen musterte. Das Orakel verzog keine Miene, dennoch konnte jeder im Raum spüren, wie wenig sie hier willkommen waren. Er sah müde aus. Unerwartetes Mitleid überkam Zacharias. Verflucht, Brunhilde hatte recht. Er war einfach zu weich!”

“»Zacharias East!« Die Angst überrollte ihn wie eine schwarze Welle eiskalten Wassers. Wahrscheinlich sah man ihm den Schock an, denn er bewegte sich mit zittrigen Storchenschritten vorwärts, bis er so weit an das Orakel herangetreten war, wie er durfte. Aus der Nähe – jedenfalls sofern man bei fünf Schritten Abstand davon sprechen konnte –, wirkte der Magische noch erschöpfter und Zacharias erinnerte sich daran, dass man ihn zwang, zweihundert Prophezeiungen pro Tag auszusprechen, fünfundzwanzig pro Stunde, acht Stunden hintereinander ohne große Pause. Jeden Tag. Oder hatte er mal Urlaub oder ein freies Wochenende?”

“Zacharias hatte gerade die Recherche beendet und wollte sich eine kleine Stärkung vom Automaten holen, als er bemerkte, dass der Ordnungshüter nicht länger auf seinem Platz stand, sondern Richtung Eingang gegangen war und dort mit dem diensthabenden Mitarbeiter plauderte. Beide starrten zur Glastür und schienen auf etwas zu warten. Worauf, erfuhr Zacharias keine zwei Minuten später, als die Eingangstür aufging und vier weitere Ordnungshüter einen langhaarigen Auserwählten ins Gebäude begleiteten. Oh nein! Zacharias starrte den Mann einen Augenblick ungläubig an. Mit ihm hatte er überhaupt nicht gerechnet. »DU!« Der Mann brüllte und rannte los.”