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Quote by Anne-Friederike Heinrich

“Deva und Qanik, die beiden Eisbärenzwillinge, [waren] Mückebärs beste Freunde. Am Anfang hatten die beiden immer sehr aufpassen müssen, Mückebär beim Herumtollen nicht mit ihren großen Tatzen in den Schnee zu treten. […] Doch die drei Kinder hatten sich schnell daran gewöhnt, aufeinander Acht zu geben. Devas und Qaniks Eltern waren der Eisbärenkönig Nanoq und seine Frau Illuq. Illuq war eine stattliche Eisbärin mit schwarz glänzenden Augen und schneeweißem Fell. Das Paar sah Tochter und Sohn nicht gern mit einem winzigen, elternlosen Eisbären spielen. Doch der Freundschaft der drei hatte das nichts anhaben können.”

Quote by Anne-Friederike Heinrich

Work

Mückebär und die Suche nach dem geraubten Winter

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Author

Anne-Friederike Heinrich

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“Als Leitwissenschaft für eine lebensfähige und lebenswerte menschliche Zukunft kommt mithin nur eine als Humanwissenschaft verstandene Geistes-, Kultur-und Sozialwissenschaft in Frage, die zwar vom Erkenntnis- und Erfahrungsraum der Naturwissenschaften ausgeht, sich jedoch nicht als deren bloßes Anhängsel versteht, sondern vielmehr auf die Selbstdefinitions- und -sublimationsmacht des Menschen als eines Geist-und Sozialwesens vertraut.”

“Die Entwicklung von Rechtsstrukturen, die der ökologischen Aufklärung Einlaß gewähren und der nach wie vor auf die alten Fortschritts- und Wachstumsrezepte setzenden Reaktion keine bequemen Ausweichmöglichkeiten bieten, wird mithin zu einer bedeutsamen, nicht zuletzt mental anzusteuernden, Teilaufgabe der Politischen Ökologie. Diese Aufgabe umschließt daher nicht zuletzt auch die Neuinterpretation unserer gesamten Verfassungsordnung im Lichte des überragend wichtigen Gemeinwohlziels der sozioökologischen Daseinssicherung.”

“Dem Begriff der Politischen Ökologie kommt wohl nicht zuletzt deshalb eine besondere Bedeutung zu, weil er den Bezug zum letztlich wertsetzenden menschlichen Lebensverband herstellt und die schicksalhafte Verbindung zwischen der Gestaltung dieses Lebensverbands und dem Schicksal der Natur betont, ohne sich jedoch aus dem alle Um- und Mitwelt-Wissenschaften umfassenden "humanökologischen" Kontext zu lösen”

“Fossile Infrastruktur ist selbstverständlich, umweltfreundliche muss sich beweisen. Diese Paradoxie hat auch dazu geführt, dass Menschen, die über problematische Aspekte von E-Autos lesen, daraufhin gern erklären, dass Verbrenner-PKWs dann ja doch nicht SO schlecht sind, statt festzustellen, dass Autos aktuell unterm Strich einfach grundsätzlich nicht nachhaltig sind. Hohe Ansprüche auch an ökologische Innovationen zu haben, ist gut, nur funktioniert es nicht, wenn für fossile Infrastruktur nicht dieselben gelten. Ein Windrad hält man in vielen Teilen Deutschlands mit 1000 Metern Abstandsgrenzen von Häusern fern, Kohlebagger dürfen Häuser bis heute wegbaggern.”

“Für den Regenwurm vor uns ist es noch nicht zu spät. Auch nicht für die Lerche da drüben, oder das kleine Wäldchen die Straße runter. Oder für die Birke. In der Klimabewegung sagen wir oft, wir kämpfen für jedes Zehntelgrad weniger Erderwärmung. Aber es ist viel mehr als das. Wir kämpfen auch für jedes Ökosystem, jeden stürmischen Herbsttag, an dem noch Blätter gesunder Bäume durch die Luft fliegen. Für die Flüsse, die auch nächstes Jahr noch Wasser tragen müssen, ganz egal wo auf der Welt.”