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Hoffnung Quotes

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Hoffnung Quotes

“Die Mehrzahl der Menschen reist Zwischendeck, fährt dritte Klasse, geht zu Fuss auf der Straße, die Mehrzahl der Menschen. Die Mehrzahl der Menschen arbeitet mit acht Jahren, mit zwanzig heiraten sie, mit vierzig sterben sie, die Mehrzahl der Menschen. Abgesehen von der Mehrzahl der Menschen reicht das Brot für alle, Reis auch, Zucker auch, Stoff auch, Butter auch, das reicht für alle, nur nicht für die Mehrzahl der Menschen. Kein Schatten ist auf der Erde der Mehrzahl der Menschen, kein Licht auf der Straße, keine Scheibe im Fenster, nur die Hoffnung ist der Mehrzahl der Menschen gegeben, ohne Hoffnung könnten sie nicht leben.”

“„Wir alle tragen unsere Wunden. Vielleicht besteht der Sinn des Lebens nicht darin, die Fehler zu verbergen, sondern daraus Licht zu schaffen.”

“Es muss eine Möglichkeit für sie geben, ein glückliches Leben führen zu können. Egal mit wem. Ob ich es sein soll oder jemand anderes. Ich will sie wieder lachen hören. Sie glücklich sehen. Unbeschwert und... ach einfach sie. Ich will sie in den Armen halten wie früher, wo sie einfach nur bei mir lag und glücklich war. Ich will sie glücklich machen. Weil ich sie Liebe.”

“Lehrsätze finden ihre Wahrheit in ihrer kontrollierbaren Entsprechung zur vorliegenden erfahrbaren Wirklichkeit. Die Hoffnungssätze der Verheißung aber müssen in einen Widerspruch zur gegenwärtig erfahrbaren Wirklichkeit treten. Sie resultieren nicht aus Erfahrungen, sondern sind die Bedingung für die Möglichkeit neuer Erfahrungen. Sie wollen nicht die Wirklichkeit erhellen, die da ist, sondern die Wirklichkeit, die kommt. Sie wollen die Wirklichkeit, die da ist, nicht im Geiste abbilden, sondern die Wirklichkeit, die da ist, in die Veränderung hineinführen, die verheißen ist und erhofft wird. Sie wollen der Wirklichkeit nicht die Schleppe nachtragen, sondern die Fad\:el voran. Damit machen sie die Wirklichkeit geschichtlich. Wird aber die Wirklichkeit geschichtlich wahrgenommen, so muß man mit]. G. Hamann fragen: "Wer will vom Gegenwärtigen richtige Begriffe nehmen, ohne das Zukünftige zu wissen?”

“Und manchmal reist du um die Welt, um wieder das Gefühl zu haben, vorwärts zu kommen. Nicht festzusitzen auf der altbekannten Bank mit dem gleichen Blick auf das andere Ufer des Flusses. Du stehst auf und reist, um deine Blickrichtung zu ändern. Um deine Seele in anderen Orten zu erkunden. Sie an stillen Orten besser zu hören. Sie von kleinen und großen Meeren neu durchfluten und von verschieden starken und schwachen Sonnenstrahlen wärmen und berühren zu lassen. Um andere Menschen wahrzunehmen und neue Geschichten erzählt zu bekommen, die dich von deiner eigenen Abstand nehmen lassen. Ja manchmal reist du um die Welt außerhalb deines Kopfes, nur um wieder zu dir selbst zu finden und zu fühlen wie das Herz in dir wieder nach Leben schreit.”

“Wir sind Teil eines großen Ganzen, und meistens erkennen wir erst in der Rückschau, welch wunderschönes buntes Motiv wir gemeinsam erschaffen haben. Du bist wie ein Puzzleteil, George, und ein solches hat immer mehrere Seiten. Nur weil mit mir eines Deiner Nachbarstücke gegangen ist, heißt das nicht, dass Du jetzt für Dich alleine stehst. Es gibt noch drei weitere perfekt passende Anschlussstücke.”

“Für den Regenwurm vor uns ist es noch nicht zu spät. Auch nicht für die Lerche da drüben, oder das kleine Wäldchen die Straße runter. Oder für die Birke. In der Klimabewegung sagen wir oft, wir kämpfen für jedes Zehntelgrad weniger Erderwärmung. Aber es ist viel mehr als das. Wir kämpfen auch für jedes Ökosystem, jeden stürmischen Herbsttag, an dem noch Blätter gesunder Bäume durch die Luft fliegen. Für die Flüsse, die auch nächstes Jahr noch Wasser tragen müssen, ganz egal wo auf der Welt.”

“Sie sehnte sich stattdessen nach dem Elan und der Zielstrebigkeit, die alle anderen Menschen in der Forty-second Street zu beflügeln schienen: Gruppen lachender Matrosen; Mädchen mit angelegten, eingesprühten Haaren; ältere Paare, die Damen im Pelz - alle eilten im Dämmerlicht dahin. Anna betrachtete sie forschend. Woher wussten sie, wohin es ging?”

“Wenn das Leben die Summe der Entscheidungen ist, die wir treffen, [...] dann verbringen wir zu viel Zeit unseres Lebens damit, diese Entscheidungen zu bedauern. Zu viel Zeit wird mit Bedauern verschwendet. Dabei können wir die Vergangenheit nur zur Kenntnis nehmen und akzeptieren. Sie ist vorbei und vorüber. [...] Wer sagt, dass das Leben einen Sinn ergeben muss? Dass es uns Erklärungen schuldet? Vielleicht gibt es so etwas wie Gerechtigkeit nicht. Vielleicht wird es nie Frieden oder auch nur eine Erklärung geben. Doch es gibt Hoffnung [...]. Und es gibt Liebe.”

“Sagen wir, der Tarnumhang existiert... was ist mit dem Stein, Mr Lovegood? Dem Gegenstand, den Sie den Stein der Auferstehung nennen?' - 'Was soll damit sein?' - 'Nun, den kann es doch unmöglich geben?' - 'Beweisen Sie, dass es ihn nicht gibt', sagte Xenophilius. Hermine blickte empört. 'Aber das ist - Verzeihung, aber das ist vollkommen lächerlich! Wie kann ich denn jemals beweisen, dass er nicht existiert? Erwarten Sie, dass ich - dass ich sämtliche Kieselsteine der Welt einsammle und sie prüfe? Ich meine, man könnte von allem behaupten, dass es existiert, aus dem einzigen Grund, dass niemand bewiesen hat, dass es nicht existiert.' - 'Ja, das könnte man', sagte Xenophilius. 'Es freut mich zu sehen, dass Sie sich ein wenig aufgeschlossen haben.”