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Wahrheit Quotes

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Wahrheit Quotes

“Wir möchten großzügig, nützlich, von dieser Welt sein. Tatsächlich wollen wir aber einfach nur in Ruhe gelassen werden. Wenn wir andere nicht dazu bringen können, uns in Ruhe zu lassen, dann geben wir uns schließlich selbst auf. Andere mögen meinen, dass wir präsent sind. Wir handeln ja auch Aber unser wahres Selbst ist verschwunden. Übrig ist nur die Hülle unseres eigentlichen Selbst. Sie bleibt zurück, weil sie gefangen ist. Wie ein lustloses Zirkustier, das gepiesackt wird, damit es auftritt, führen wir unsere Kunststücke vor. Wir spulen sie ab. Wir verdienen uns unseren Applaus. Aber die ganze Aufregung geht an uns vorbei. Uns ist es egal Unser innerer Künstler hat sich davongemacht. Unser Leben ist jetzt eine auẞerkörperliche Erfahrung. Wir sind nicht mehr da. Ein Arzt würde unseren Zustand vielleicht als Abspaltung bezeichnen. Ich nenne es sich vom Ort des Verbrechens davonschleichen. Komm heraus, komm heraus, wo immer du auch bist, beschwatzen wir unser wahres Selbst. Doch es hat sich verkrochen. Es vertraut uns nicht mehr. Warum sollte es auch? Wir haben es verraten. ... Durch ihre übertriebene Tugendhaftigkeit haben diese gefangenen Künstler ihr wahres Selbst zerstört, das Selbst, das auch schon in der Kindheit nur wenig Unterstützung erfahren hat. Das Selbst, das immer wieder »Sei nicht so egoistisch!« zu hören bekam. Das wahre Selbst ist ein beunruhigender Zeitgenosse, vital und gelegentlich anarchistisch. ... In der Tugendfalle gefangene Kreative heißen ihr wahres Selbst nicht gut. Sie können es der Welt nicht zeigen, ohne dabei ständig deren Ablehnung zu fürchten.”

“Was ich als Wahrheit finde, wie es auch immer laute, soll mir willkommen sein. Ich will wissen. Mit derselben Sicherheit, mit welcher ich darauf rechne, daß dieser Boden mich tragen wird, wenn ich darauf trete, daß dieses Feuer mich verbrennen würde, wenn ich mich ihm näherte, will ich darauf rechnen können, was ich selbst bin, und was ich sein werde. Und sollte man etwa dies nicht können, so will ich wenigstens das wissen, daß man es nicht kann: Und selbst diesem Ausgange der Untersuchung will ich mich unterwerfen, wenn er sich mir als Wahrheit entdeckt.”

“Viele fragen sich, ob leben, sterben oder nie leben das größte Leid ist. Aber alle Antworten sind in dem Gefühl selbst enthalten; denn viele leiden, aber nicht jeder lebt. Und derjenige, der nie Schmerz empfunden hat, ist für den Gedanken verloren. Wenn es also eine Wahrheit für alles gibt – dann, dass jeder auf seine Weise leidet. Denn die Wahrheit kann leben oder sterben, aber am Ende leidet sie nur.”

“Die Entschlüsselung des verstandgeleiteten Egos, welches trotz seiner Unreife an der Macht ist, stärkt die These des Feststeckens in dem Entweder-oder-Dualismus, das nur durch ein ausschließlich rational-kontrolliertes Wahrheitsdogma konstruiert werden kann.”

“Irgendetwas arbeitete 46 Jahre in seinem Kopf. Er sprang immer wieder in der Zeit hin und her, reflektierte sich und sein Leben, unternahm eine so haarsträubende Zeitreise, die durch sein gesamtes Leben führen sollte und ihn, an dessen Ende, mit einer schrecklichen Wahrheit konfrontierte.”

“Viele Menschen können mit der Bibel nichts anfangen, weil sie glauben, sie müssten alles darin wortwörtlich nehmen, Jesus soll Wasser in Wein verwandelt und auf dem Wasser gelaufen sein? Für sie ist die Bibel ein Märchenbuch. Andere wiederum warnen geradezu davor, alles wortwörtlich zu nehmen, und fordern stattdessen biblische Texte, wie die von den Wundertaten Jesu, historisch-kritisch zu analysieren. Beide Lesarten sind aus meiner Sicht für sich allein nur sehr schwer durch zu halten.”