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Quote by Michael H. Blunt

Work

SYNCHRONICITY (Die letzte Verschwörung): Finis Temporis 1

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Author

Michael H. Blunt

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“»Sie haben uns förmlich von der Außenwelt abgeschnitten, Josua,« unterbrach Zwakh die Stille, »seit Sie das Fenster geschlossen haben, hat niemand mehr ein Wort gesprochen.« »Ich dachte nur darüber nach, als vorhin die Mäntel so flogen, wie seltsam es ist, wenn der Wind leblose Dinge bewegt,« antwortete Prokop schnell, wie um sich wegen seines Schweigens zu entschuldigen: »Es sieht gar so wunderlich aus, wenn Gegenstände plötzlich zu flattern anheben, die sonst immer tot daliegen. Nicht? – Ich sah einmal auf einem menschenleeren Platz zu, wie große Papierfetzen, – ohne daß ich vom Winde etwas spürte, denn ich stand durch ein Haus gedeckt, – in toller Wut im Kreise herumjagten und einander verfolgten, als hätten sie sich den Tod geschworen. Einen Augenblick später schienen sie sich beruhigt zu haben, aber plötzlich kam wieder eine wahnwitzige Erbitterung über sie, und in sinnlosem Grimm rasten sie umher, drängten sich in einen Winkel zusammen, um von neuem besessen auseinander zu stieben und schließlich hinter einer Ecke zu verschwinden. Nur eine dicke Zeitung konnte nicht mitkommen; sie blieb auf dem Pflaster liegen und klappte haßerfüllt auf und zu, als sei ihr der Atem ausgegangen und als schnappe sie nach Luft. Ein dunkler Verdacht stieg damals in mir auf: was, wenn am Ende wir Lebewesen auch so etwas Ähnliches wären wie solche Papierfetzen? – Ob nicht vielleicht ein unsichtbarer, unbegreiflicher »Wind« auch uns hin und her treibt und unsre Handlungen bestimmt, während wir in unserer Einfalt glauben unter eigenem, freiem Willen zu stehen? Wie, wenn das Leben in uns nichts anderes wäre als ein rätselhafter Wirbelwind? Jener Wind, von dem die Bibel sagt: Weißt du, von wannen er kommt und wohin er geht? – – – Träumen wir nicht auch zuweilen, wir griffen in tiefes Wasser und fingen silberne Fische, und nichts anderes ist geschehen, als daß ein kalter Luftzug unsere Hände traf?«”

“Aber der Erzähler neigt eher zu der Auffassung, dass man dem Bösen letztlich indirekt eine starke Huldigung erweist, wenn man die guten Taten zu wichtig nimmt: Damit deutet man nämlich an, dass diese guten Taten nur deshalb einen so großen Wert haben, weil sie selten sind, und dass Bosheit und Gleichgültigkeit ein sehr viel häufigerer Antrieb des menschlichen Handelns sind. Diese Ansicht teilt der Erzähler nicht. Das Böse in der Welt geht fast immer von Unwissenheit aus, und der gute Wille kann ebenso viel Schaden anrichten wie die Bosheit, wenn er nicht aufgeklärt ist. Die Menschen sind eher gut als böse, und eigentlich geht es gar nicht um diese Frage. Aber sie sind mehr oder weniger unwissend, und das nennt man dann Tugend oder Laster, wobei das hoffnungsloseste Laster das der Unwissenheit ist, die alles zu wissen vermeint und sich deshalb das Recht nimmt zu töten. Die Seele des Mörders ist blind, und es gibt keine wirkliche Güte oder wahre Liebe ohne die größtmögliche Klarsichtigkeit.”

“Aber dein Gehirn ist ein Dschungel wie jedes andere Gehirn auch. Ein wilder, gefährlicher, gnaden- und gesetzloser Urwald voller unberechenbarer Kreaturen. Pferkte Ordnung und totales Chaos, Diktatur und Anarchie, freier Wille und irrer Zwang, Fressen und Gefressenwerden - all das existiert darin. [...] jedes Gehirn ist anders verrückt. Aber auf keinen Fall ist es nur - auch nicht deins.”

“Dit blik er en panisk panorering hen over vores naboer. Du smiler på en måde, der skal være imødekommende, men det ser uhyggeligt ud, denne pludseligt vandrette bevægelse hen over dit ansigt. Din tavshed udpeger alle vores ord, der synker sammen i en rodet bunke foran tomheden. Sætningerne omkring dig går langsomt i stå. I alt, hvad du foretager dig, findes en alvor, og du er forvirret over samtalerne. Du er ude af stand til at snakke om smutveje, og når du alligevel forsøger, bliver der underligt stille. Det lyder som en imitation, når du taler med folk, der ikke interesserer dig. Dit blik bliver langsomt tomt, du nikker og prøver, du keder dig, og nu falder du snart i søvn. Du udbyder ingen service ud over din oprigtighed, men den vil de ikke have, ikke i dag. De vil have mine glitrende spørgsmål og skinnende smalltalk. Du har ikke sans for ligegyldigheder, derfor er du undertiden sat uden for verden, placeret midt i din egen forvirring og ensomhed. Du tror, at der er en hemmelig kode, og du forsøger at bryde den. Du tror, at der findes et særligt sprog, du ikke kan tale, som alle vi andre taler, men tro mig, min elskede, det er kun, fordi du ikke kan forestille dig, hvor ligegyldige ting mennesker siger til hinanden.”