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Sterben Quotes

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Sterben Quotes

“Das Leben geht weiter. Manchmal fragte ich mich, ob diese Tatsache nicht das Grausamste an unserem Dasein ist. Nicht der Tod und die ihm vorausgehenden Schmerzen, sondern der Fakt, dass ganz gleich, welche Schicksalschläge das Leben für uns bereithält, die Uhren niemals innehalten. Nicht einmal für einen Wimpernschlag. Dabei hat das Universum doch alle Zeit der Welt. Wäre der Unfalltod eines Menschen nicht viel einfacher zu ertragen, wenn sämtliche Autos für einen Moment stehen blieben? Wenn die Wellen, die das Kind ertränkten, nicht mehr rauschten? Nur für eine kurze Zeit, wenigstens die Trauerfeier über, bis der Sarg sich in das Grab gesenkt hätte. Wird uns die Bedeutungslosigkeit unseres Daseins nicht alleine dadurch gewiss gemacht, dass wir neben dem Totenbett eines geliebten Menschen im Krankenhaus stehen und gleichzeitig vor den Fenstern das Lachen spielender Kinder im Park hören könnten? Das Leben geht immer weiter. Immer.”

“Viele fragen sich, ob leben, sterben oder nie leben das größte Leid ist. Aber alle Antworten sind in dem Gefühl selbst enthalten; denn viele leiden, aber nicht jeder lebt. Und derjenige, der nie Schmerz empfunden hat, ist für den Gedanken verloren. Wenn es also eine Wahrheit für alles gibt – dann, dass jeder auf seine Weise leidet. Denn die Wahrheit kann leben oder sterben, aber am Ende leidet sie nur.”

“Das Leben dauert viel zu lange an, dachte er sich stillschweigend, während er an seiner Zigarette zog. Doch selbst diese vermochte die Stunden seines Daseins nicht zu töten. Er lebte einfach weiter vor sich hin. Eine wirkliche Wahl blieb ihm nicht, noch das Wissen, ob es nun ein Geschenk oder ein Fluch war. Denn auch, wenn alle nach Zeit strebten und sich verzweifelt an jeden Augenblick ihres Lebens klammerten, so dachte doch niemand daran, wie schwer eine einzelne Sekunde auf einem lasten konnte. Keiner von ihnen wollte ewig leben und keiner wollte sterben. Wenn das bloß die Welt wäre, in der wir leben würden. (Alistair #1)”

“Allerliebste Mama, ich bin zu Sokrates gegangen - und vielleicht gehe ich noch ein Stück weiter. Mach dir keine Sorgen. Das Leben ist ein großes Spiel, auch wenn es manchmal schwer ist, es zu spielen. Am besten ist es, im Augenblick zu leben, denn jeder Augenblick ist wie ein ganzes Leben. Lebe jeden Augenblick und sieh, wie alles eins ist. Du bist das Universum, Mama, und ich bin das Universum - und wir sind immer eins. Ich habe erfahren, dass du nur ganz du selbst sein musst, um den Sinn des Lebens zu finden. Und hab keine Angst vor dem Tod: Er ist nur ein großer Schwindel. Wir sind Geschichten des Universums, nicht die Bücher, in denen sie geschrieben stehen. Geschichten sterben nicht. Ich liebe dich, Mama, und ich werde immer bei dir sein. Lena”