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Zeit Quotes

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Zeit Quotes

“Das luxuriöse Gefühl ist der Ausbruch aus der Konformität. Und dieses hat wesentlich mehr Ausprägungen als monetärer Reichtum, materielle Statussymbole, Besitz. Weniger, freier und sinnerfüllter zu arbeiten, bedeutet meist weniger Geld – aber nicht automatisch weniger Luxus. Die Verschwendungslust kann andere Formen annehmen als materiellen Protz.”

“Ohne zu zögern schmiegte sie sich an seine Brust und schlang die Arme um ihn. Von jetzt auf gleich blieb die Zeit stehen. Schneeflocken hingen in den gelben Lichtkegeln der Straßenlaternen. Lachende Gesichter von Passanten schwebten um sie herum. Zahlreiche bunte Lichter glimmten in den Straßen und zwischen den Häusern. Er hatte sich so oft vorgestellt, wie es sein würde. Wo sie sich begegnen würden. Wer zuerst da wäre. Was sie sagen und wie sie einander ansehen würden. Doch eines hatte er nie bedacht – wie es sich anfühlen würde.”

“Das Leben dauert viel zu lange an, dachte er sich stillschweigend, während er an seiner Zigarette zog. Doch selbst diese vermochte die Stunden seines Daseins nicht zu töten. Er lebte einfach weiter vor sich hin. Eine wirkliche Wahl blieb ihm nicht, noch das Wissen, ob es nun ein Geschenk oder ein Fluch war. Denn auch, wenn alle nach Zeit strebten und sich verzweifelt an jeden Augenblick ihres Lebens klammerten, so dachte doch niemand daran, wie schwer eine einzelne Sekunde auf einem lasten konnte. Keiner von ihnen wollte ewig leben und keiner wollte sterben. Wenn das bloß die Welt wäre, in der wir leben würden. (Alistair #1)”

“Das kann ein bisschen dauern', meinte Akesuk. 'Ja, es kostet Zeit', nickte Anawak, der sich erinnerte, wie oft sie an solchen Spalten entlanggefahren waren. Akesuk kräuselte die Nase. 'Nein. Warum sollte es welche kosten? Wir opfern keine Zeit. Wir behalten sie, ob wir nun direkt nach Osten fahren oder erst ein Stück weiter nördlich. Hast du alles vergessen? Hier oben ist nicht wichtig, wie schnell du ankommst. Wenn du einen Umweg fährst, findet dein Leben trotzdem statt. Keine Zeit ist verloren.”

“So oft war ich genervt von den spießigen Sicherheitsfreaks mit ihren Lebensversicherungen und Aktien und To-do-Listen und Stundenplänen und Zielvorgaben und Gewinnerwartungen, ihrem Effizienzstreben und den Aftershave-Dunstglocken. Bürotürme pfui, Palettenbars hui. Und jetzt, am anderen Ende der Skala bei den spontanen Freiheitsfreaks, bin ich mir nicht mehr sicher, wo ich hingehöre. Ob ich die Ratten des Kapitals oder die Ratten des Kanals schlimmer finde. Sie erscheinen mir beide wie die Pest.”

“Wie ist es denn möglich, daß jemand einfach verschwinden kann? Wie kann jemand, der gelebt, geliebt, gehofft hat und mit Gott und sich selbst gehadert hat, einfach aufhören? Ich weiss nicht, wie und auf welche Weise, aber sie sind hier. Da Zeit eine Illusion ist, warum sollte nicht alles bestehen bleiben? Ich habe Sie einmal sagen oder jemanden zitieren hören, da die Zeit ein Buch ist, dessen Seiten man nur vorwärts, nicht rückwärts blättern kann. Wir können es vielleicht nicht, aber möglicherweise können es irgendwelche Kräfte.”

“Draußen ist es so still. Es ist das Ende des letzten November, und alles dreht sich so langsam, dass die Zeit rückwärts läuft; manche Worte versagen bei dem Versuch zu atmen. Dinge zerbrechen schnell, wenn die Zeit endlich stehen bleibt; all die Zwischenräume hier, drinnen im grauen Glas, tauende Gedanken verklären — die Sicht wird schwach, hier nachts.”