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Gott Quotes

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Gott Quotes

“Was wir heute als Volatilität und Instabilität der Märkte bezeichnen, hat damit zu tun, dass die Vertrauensgrundlagen der Ökonomie inzwischen so tief erschüttert sind, dass im Grunde nur noch diejenigen wirklich Geschäfte machen können, die auch zu verlieren bereit sind. Das sogenannte spekulative Kapital und die Spekulanten sind diejenigen, die nicht vom Vertrauen ausgehen, sondern von der Gewinnchance - sie sind die eigentlichen Spieler. Die allmähliche Transformation von der vertrauensbasierten Ökonomie in die Spielerökonomie, die eine sozialpsychologische Umstilisierung ganzer Gesellschaften einschließt, ist ein Teil des Dramas, das wir heute erleben.”

“MARGRETHE [...] Glaubst du an Gott? FAUST Mein Liebchen, wer darf sagen: Ich glaub' an Gott? Magst Priester oder Weise fragen, Und ihre Antwort scheint nur Spott Über den Frager zu sein. MARGRETHE So glaubst du nicht? FAUST Mißhör' mich nicht, du holdes Angesicht! Wer darf ihn nennen? Und wer bekennen: Ich glaub' ihn? Wer empfinden Und sich unterwinden Zu sagen: Ich glaub' ihn nicht? Der Allumfasser, Der Allerhalter, Fasst und erhält er nicht Dich, mich, sich selbst? Wölbt sich der Himmel nicht da droben? Liegt die Erde nicht hierunten fest? Und steigen freundlich blickend Ewige Sterne nicht herauf? Schau' ich nicht Aug' in Auge dir, Und drängt nicht alles Nach Haupt und Herzen dir, Und webt in ewigem Geheimnis Unsichtbar sichtbar neben dir? Erfüll' davon dein Herz, so groß es ist, Und wenn du ganz in dem Gefühle selig bist, Nenn' es dann, wie du willst, Nenn's Glück! Herz! Liebe! Gott! Ich habe keinen Namen Dafür! Gefühl ist alles; Name ist Schall und Rauch, Umnebelnd Himmelsglut. MARGRETHE Das ist alles recht schön und gut; Ungefähr sagt das der Pfarrer auch, Nur mit ein bisschen andern Worten. FAUST Es sagen's aller Orten Alle Herzen unter dem himmlischen Tage, Jedes in seiner Sprache; Warum nicht ich in der meinen?”

“Vielleicht hat Gott auch eine Landkarte mit ganz vielen Wegen für dich und mich. Mit Abkürzungen und Umwegen. Mit Höhen, Tälern und Sackgassen. Und vor allem mit einer eigenen, freien Wahl. Mit der Freiheit, die Wege zu nehmen, die du nehmen willst. Mit der Möglichkeit, spontan abzufahren, obwohl das Ziel schon vorgegeben scheint.”

“Die Schöpfung ist einfach eine Mischung aus einem einzigen, bewussten, unveränderlichen Subjekt und fortwährend sich ändernden Objekten. Richte deinen Blick also auf dich; der sich verändernde Teil bist nicht du und der unveränderliche Teil bist du. Wenn das unveränderliche Gewahrsein, das du bist, sein Licht auf den leblosen Materie-Teil von dir richtet, dann werden dein Körper und Geist belebt. Du verleihst ihnen Leben, nicht sie dir. Das gesamte Universum wird vom Bewusstsein getragen. Auf der Ebene des physischen Körpers wird das Bewusstsein als das Lebensprinzip (prana) erfahren. Solltest du irgendwie daran zweifeln, dann berühre deinen Körper und du wirst Empfindung erfahren und erkennen, dass er vom Bewusstseinsprinzip gesegnet ist. Wenn du aber nicht mehr mit deinem Körper verbunden bist, wird er zur Nahrung für die Würmer. Weitest du dieses Denken auf die kosmische Ebene aus, kannst du nur zum Schluss kommen, dass der Kosmos ein einziges, harmonisches, intelligentes Wesen ist. Der sichtbare, erfahrbare Teil der Schöpfung ist Materie und das intelligente, erhaltende Prinzip ist Gott, Bewusstsein. (S. 70)”

“Das Ufer des Flusses und der vielen glitzernden Bächlein, die ihm auf allerlei Umwegen zuströmten, und ebenso alle Flächen, die von den Ufern sich ans Wasser hinuntersenkten, waren von kurzem, dichten, gleichmäßigen Rasen bedeckt, der lieblich duftete. Und weiter noch dehnte sich dieser sanfte grüne Teppich, durchs ganze Tal, vom Fluß bis an den Fuß der Höhen, die es umgürteten. Diese wundervolle weite Grasfläche war über und über mit gelben Butterblumen, weißen Gänseblümchen, blauen Veilchen und rubinroten Asphodelen besprenkelt, und ihre unbeschreibliche Schönheit redete laut zu unsern Herzen von der Liebe und der Herrlichkeit Gottes.”

“Wie ist es denn möglich, daß jemand einfach verschwinden kann? Wie kann jemand, der gelebt, geliebt, gehofft hat und mit Gott und sich selbst gehadert hat, einfach aufhören? Ich weiss nicht, wie und auf welche Weise, aber sie sind hier. Da Zeit eine Illusion ist, warum sollte nicht alles bestehen bleiben? Ich habe Sie einmal sagen oder jemanden zitieren hören, da die Zeit ein Buch ist, dessen Seiten man nur vorwärts, nicht rückwärts blättern kann. Wir können es vielleicht nicht, aber möglicherweise können es irgendwelche Kräfte.”

“Die gesamte den Sinnen wahrnehmbare Welt ist gewissermaßen ein von Gottes Finger geschriebenes Buch, d. h. sie ist geschaffen durch göttliche Kraft, und die einzelnen Geschöpfe sind gewissermaßen Schriftzeichen, nicht nach menschlichem Belieben erfundene, sondern durch göttlichen Entscheid festgelegte, um die Weisheit Gottes im Bereich der unsichtbaren Dinge zu offenbaren.”

“Mittel- und Zeigefinger sind dabei ausgestreckt und der Daumen leicht gekrümmt. Das katholische Zeichen soll auf die Dreifaltigkeit verweisen. Es erinnert aber auch stark an das Peace-Zeichen. Als mir Emmanuel das erste Mal das Tattoo nach dem Gottesdienst zeigte, erklärte er mir: "Das ist Jesus. Er bestellt zwei Bier. Eins für Jesus. Eins für Petrus. Ich liebe Jesus.”

“O du unermesslicher Schatz in deiner Fülle! […] Wie weh mir dann nach dir ist, wenn du mich schonen willst, das könnten dir alle Kreaturen nicht wirklich sagen, wenn sie meine Klage vorbringen würden, denn ich leide unmenschliche Not; Der leibliche Tod wäre mir weit willkommener […] Deswegen muss ich eine schwere Krankheit erdulden, denn du hältst mich gebunden, dies Band ist stärker, als ich es bin, Daher kann ich nicht von der Liebe frei werden. Ich rufe nach dir mit gewaltiger Sehnsucht Und kläglicher Stimme, ich warte auf dich, schweren Herzens, ich kann nicht ruhen, ich brenne Unauslöschlich in deiner heißen Liebe […] Ach, Herr, da du mir alles entzogen hast, was ich von dir habe, so laß mir doch aus Gnade jene Gabe, die du jedem Hund von Natur aus verliehen hast, nämlich, daß ich dir getreu bleibe in meiner Not Ohne jedes Aufbegehren.”

“Und der nämliche ist gerecht und gut, der wahrhafte Gott, der selbst alles ist, wie alles er selbst ist, weil er selbst Gott, der alleinige Gott ist. Denn wie der Spiegel dem Häßlichen nicht übelgesinnt ist, weil er ihn so zeigt, wie er ist, und wie der Arzt dem Kranken nicht übelgesinnt ist, wenn er ihm sagt, daß er Fieber hat (denn der Arzt ist nicht schuld an dem Fieber, sondern er stellt das Fieber nur fest), so ist auch der Tadelnde gegen den nicht übelgesinnt, der an seiner Seele krank ist; denn er bringt die Verfehlungen nicht erst in sie hinein, sondern weist auf die vorhandenen Sünden hin, um von ähnlicher Handlungsweise abzuhalten.”