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Quote by Fabian W. Williges

“Was ist schon das Licht der kleinen Schreibtischlampe gegen das Licht der Sonne? Die Sonne bescheint die ganze Welt. Und Lucias Schreibtischlampe schafft es nicht mal, ein Zimmer zu erhellen. Immer wieder gibt es dunkle Ecken, die der Mensch allein nicht durchschauen kann.”

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Work

Lucias Aufbrüche

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Author

Fabian W. Williges

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“Als sich von Westen ein Fächer von Zirruswolken näherte, der bald über uns zu kreisen schien, standen wir ganz plötzlich auf einem Wolkensammler. Gleichzeitig inmitten eines offenen Himmels. In solchen Momenten besteht keine Notwendigkeit, übernatürliche Wesen zu erfinden. Die Erkenntnis ist sichtbar, das Göttliche und die Welt werden eins. So hoch oben muss das Erhabene nicht erfunden werden: Ein Blick vom Gipfel in die Runde reicht, und alle Zweifel sind aufgehoben. Es ist wie eine Befreiung, das Eingebettetsein in der Welt fühlt sich an wie die Sicherheit in der Familie.”

“Wir werden nicht daran zugrunde gehen, dass einige Zeitgenossen besonders niederträchtig sind, und nicht daran, dass einigen von diesen und jenen mit einigen von denen identisch sind, die den Globus verwalten. Wir gehen an der seelischen Bequemlichkeit aller Beteiligten zugrunde. Wir wollen, dass es sich ändert, aber wir wollen nicht, dass wir uns ändern. "Wozu sind die anderen da?", denkt jeder und wiegt sich im Schaukelstuhl.”

“Die Beeinflussung der Massen ist [...] keine Schwarzkunst, gegen die an die weisse Magie der Eliten zu appellieren wäre. Sie ist eine geschichtliche Aufgabe, und vieles [...] spricht dafür, dass der Charlatan ihr zu seiner Zeit und auf seine Weise entsprochen hat. Gewiss nicht immer auf eine säuberliche. Aber die Versuche, profanes Wissen an die Massen heranzubringen, sind noch niemals desinteressiert gewesen. Dennoch stellten sie einen Fortschritt dar. Oft hat ihm der Charlatan selbst noch da gedient, wo er am rücksichtslosesten seinem Vorteil nachging. Ein Cagliostro und Saint-Germain rächten den dritten Stand an der Herrenkaste. Sie waren authentische Zeitgenossen von Beaumarchais.”

“Die Beobachtungen und Begegnisse des Einsam-Stummen sind zugleich verschwommener und eindringlicher als die des Geselligen, seine Gedanken schwerer, wunderlicher und nie ohne einen Anflug von Traurigkeit. Bilder und Wahrnehmungen, die mit einem Blick, einem Lachen, einem Urteilsaustausch leichthin abzutun wären, beschäftigen ihn über Gebühr, vertiefen sich im Schweigen, werden bedeutsam, Erlebnis, Abenteuer, Gefühl. Einsamkeit zeitigt das Originale, das gewagt und befremdend Schöne, das Gedicht. Einsamkeit zeitigt aber auch das Verkehrte, das Unverhältnismäßige, das Absurde und Unerlaubte.”