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Quote by Isaac Bashevis Singer

“Ich erinnere mich noch an Ihre Worte: „Die Welt ist ein Schlachthaus und ein Bordell.“ Damals schien mir das übertrieben, aber es ist bittere Wahrheit. Man hält Sie für einen Mystiker, aber in Wirklichkeit sind Sie durch und durch Realist. Wie dem auch sei, alles wird uns aufgezwungen, selbst die Hoffnung.”

Quote by Isaac Bashevis Singer

Book:Shosha

Work

Shosha

Shosha is a novel that delves into the complexities of Japanese society following World War II. The story follows the protagonist's journey as he navigates the shifting landscapes of his country and its relationship with the outside world. more

Author

Isaac Bashevis Singer
Isaac Bashevis Singer

Isaac Bashevis Singer, born on November 21, 1902 in Poland and died on July 24, 1991, was an outstanding Jewish American author. His works are renowned for their vivid portrayal of the lives and experiences of Eastern European Jews, and he has won widespread acclaim for his unique narrative style and profound humanistic concerns. more

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“Was hatte er in dieser Stadt, in diesem verrückt gewordenen Steinbaukasten, zu suchen? Blumigen Unsinn schreiben, damit die Menschheit noch mehr Zigaretten rauchte als bisher? Den Untergang Europas konnte er auch dort abwarten, wo er geboren war. Das hatte er davon, dass er sich einbildete, der Globus drehe sich nur, solange er ihm zuschaue. Dieses lächerliche Bedürfnis, anwesend zu sein!”

“Als sich von Westen ein Fächer von Zirruswolken näherte, der bald über uns zu kreisen schien, standen wir ganz plötzlich auf einem Wolkensammler. Gleichzeitig inmitten eines offenen Himmels. In solchen Momenten besteht keine Notwendigkeit, übernatürliche Wesen zu erfinden. Die Erkenntnis ist sichtbar, das Göttliche und die Welt werden eins. So hoch oben muss das Erhabene nicht erfunden werden: Ein Blick vom Gipfel in die Runde reicht, und alle Zweifel sind aufgehoben. Es ist wie eine Befreiung, das Eingebettetsein in der Welt fühlt sich an wie die Sicherheit in der Familie.”

“Wir werden nicht daran zugrunde gehen, dass einige Zeitgenossen besonders niederträchtig sind, und nicht daran, dass einigen von diesen und jenen mit einigen von denen identisch sind, die den Globus verwalten. Wir gehen an der seelischen Bequemlichkeit aller Beteiligten zugrunde. Wir wollen, dass es sich ändert, aber wir wollen nicht, dass wir uns ändern. "Wozu sind die anderen da?", denkt jeder und wiegt sich im Schaukelstuhl.”

“Die Beeinflussung der Massen ist [...] keine Schwarzkunst, gegen die an die weisse Magie der Eliten zu appellieren wäre. Sie ist eine geschichtliche Aufgabe, und vieles [...] spricht dafür, dass der Charlatan ihr zu seiner Zeit und auf seine Weise entsprochen hat. Gewiss nicht immer auf eine säuberliche. Aber die Versuche, profanes Wissen an die Massen heranzubringen, sind noch niemals desinteressiert gewesen. Dennoch stellten sie einen Fortschritt dar. Oft hat ihm der Charlatan selbst noch da gedient, wo er am rücksichtslosesten seinem Vorteil nachging. Ein Cagliostro und Saint-Germain rächten den dritten Stand an der Herrenkaste. Sie waren authentische Zeitgenossen von Beaumarchais.”