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Quote by Richard Dawkins

Work

Outgrowing God: A Beginner’s Guide to Atheism

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Author

Richard Dawkins
Richard Dawkins

Richard Dawkins is a British ethologist, writer, and thinker, known for his contributions to evolutionary theory, particularly in the field of modern synthesis. He is widely recognized for his best-selling book 'The Selfish Gene', which explains the central role of genes in biological evolution. Dawkins has made significant impacts in the field of science communication and has sparked widespread discussions about human behavior and morality. more

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“Wenn aber der Widerstreit des Glaubens und der Vernunft verschwunden und in eine Aussöhnung übergegangen ist, so würde es wesentlich von der Natur dieser Aussöhnung selbst abhängen, inwiefern zu ihr Glück zu wünschen wäre. Denn es gibt auch einen Frieden der Gleichgültigkeit gegen die Tiefen des Geistes, einen Frieden des Leichtsinns, der Kahlheit; in einem solchen Frieden kann das Widerwärtige beseitigt scheinen, indem es nur auf die Seite gestellt ist. (Vorrede zu Hinrichs' Religionsphilosophie, 1822)”

“Reason is evolutionary, in that abstract reason builds on and makes use of forms of perceptual and motor inference present in "lower" animals. The result is a Darwinism of reason, a rational Darwinism: Reason, even in its most abstract form, makes use of, rather than transcends, our animal nature. The discovery that reason is evolutionary utterly changes our relation to other animals and changes our conception of human beings as uniquely rational. Reason is thus not an essence that separates us from other animals; rather, it places us on a continuum with them.”

“Eine zentrale ethische Idee ist die Forderung, möglichst viele unserer eigenen Thesen, Entscheidungen und Handlungen zu begründen und auch von unseren Mitmenschen Begründungen für deren Thesen, Entscheidungen und Handlungen einzufordern. Wir sollen in das Spiel des Gebens und Forderns von Gründen eintreten. Beispielsweise sollen wir nicht einfach je nach unseren unmittelbaren Präferenzen, Leidenschaften und Wünschen durch unser Leben trudeln, sondern uns Konzepte eines für uns guten Lebens machen, die wir vor uns selbst und vor anderen begründen können. Wenn wir uns fragen, welche Art von Person wir sein und welche Art von Leben wir führen wollen, dann muss die Antwort konsistent (= widerspruchsfrei) sein und argumentativ gut gestützt werden; denn sie sollte einer gründlichen Kritik standhalten können. Das ist der sokratische Standpunkt.”