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Quote by Mehwish Sohail

Work

Like water in your hands

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Author

Mehwish Sohail

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“Hm?" Sie runzelt die Stirn. "Ein was? Ein Stativ?" "Was hat er gesagt?", fragt Hama durchs Handy. "Ob er ein Dativ ist? Dem Tariq, dem Tariq, was redest du da?" "Sei still" sagt Maya zu ihrer Freundin und wirft mir dann einen verwirrten Blick zu. "Wie meinst du das?" Ich hab das Gefühl, jede Eigenschaft, die man mir als Mensch zuschreibt, dient eher anderen Menschen als mir. Ich fühl mich halt nie angekommen, egal wo ich bin. Ich habe keine Ahnung, wie ich das meine, ich bin einfach verdammt müde.”

“Mein erster Gedanke, als ich eine Woche später das Auto auf dem Parkplatz eines unscheinbaren Eventhauses abstelle, ist Arwa. Einfach Arwa, nicht etwas Bestimmtes an ihr, sondern ihr Name, der wie ein Blatt von den Bäumen runtersegelt und vor meinen Füßen zum Liegen kommt. Es knirscht, als ich den Gedanken an ihr zertrete und den Ort betrete, an dem die Hennafeier stattfindet.”

“Du bist Tariq", wiederholt sie die Worte, die mir Maya letztens gesagt hat. "Du hast einen tollen Musikgeschmack, bist loyal, ruhig, denkst zu viel nach, bist immer für alle da und kannst wirklich romantisch sein. Manchmal sogar zu romantisch für meinen Geschmack." Obwohl mir die Beschreibung nicht hundertprozentig zusagt, zucken meine Mundwinkel. "Soll ich ein bisschen runterschalten wegen der Romantik?" "Nein", antwortet sie nur, und ich lächle schwach.”

“Aber manchmal brauche ich auch die Stille. Ich brauche Raum und Zeit. Ich bin trotz allem ein Winterkind. Vielleicht ist das auch ein Ausdruck dieser Zwischenbereiche: Wie kann ich beides haben, den Winter und die Wärme, ohne auf das eine verzichten zu müssen? Welche Art des Lebens ist meine Art des Lebens, des Lebens für Kinder, die in den Spalten aufwachsen? Wie durchbricht man den Kreislauf?”

“Du hast dich also schon entschieden", sagt er schließlich. "Was möchtest du jetzt noch von uns hören?" Ja, was denn, Tariq? Was willst du? Du weißt doch, woran sie glauben, wie sie zu alldem stehen. Du kennst sie. Und dennoch sage ich: "Ich will eure Erlaubnis." Es ist etwas zutiefst Kulturelles und womöglich unmöglich für andere zu verstehen, aber es ist das, was ich am Ende brauche, um mit einem möglichst leichten Herz auszuziehen. Die Antwort meiner Eltern entscheidet nicht darüber, was ich machen werde, aber ich möchte sie dennoch haben.”