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Quote by Deborah Harkness

Work

The Book of Life

This book delves into the concept of the afterlife, examining the diverse beliefs and cultural perspectives from around the world. It investigates the stories, rituals, and traditions that have shaped human understanding of life beyond death, offering a rich tapestry of insights into the mysteries of existence after physical death. more

Author

Deborah Harkness
Deborah Harkness

Deborah Harkness is an accomplished American novelist, recognized for her contributions to the fantasy genre. Born on April 5, 1965, she has captivated readers with her 'All Souls' trilogy, which masterfully intertwines elements of history, magic, and romance. Harkness's novels are celebrated for their richly detailed world-building and complex characters. more

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“Der Nussbaum lächelte. Elayne kniff die Augen zusammen und versuchte, genauer hinzusehen. Doch, sie war sich sicher: Er lächelte. Natürlich hatte er keinen Mund, keine Lippen, die sich wie die Sichel eines Halbmondes nach oben biegen konnten. Auch waren da keine Wangen, die sich zu kleinen Äpfeln formten, und keine Augen. Der Baum hatte kein Gesicht. Kein menschenliches zumindest.”

“Als ich nach Hause kam, lag Netanel wieder in den Armen des Mandarinenbaums, und Salim saß rauchend mit dem Rücken zu ihm auf dem alten Traktor unseres Nachbarn, den er unbedingt reparieren wollte. Ich wusch die Erdbeeren und ging zu dem Jungen. Er fasste einen Moment nach meinem Arm wie nach einem Ast. Danach kam er an den Tisch und aß ein paar Erdbeeren. Er hatte noch nicht runtergeschluckt, de lief er schon wieder im Hof hin und her. Ich fragte Salim:"Was meinst du? Soll ich jetzt mal was Richtiges kochen?" Und Salim: "Warum einen alten Traktor wegwerfen, wenn man ihn noch reparieren kann?”

“Es war schon lange dunkel. [...] Ein bleicher Mond spazierte über den Hof, Schweigen legte sich auf die umstehenden Häuser. Ich bat Salim, nur noch die letzte Kasette auszuprobieren. Salim lehnte mit dem Kopf an der Wand, er hatte die Augen geschlossen; auch ich war im Sitzen fast eingeschlafen. Doch diesmal erreichten die Lieder Netanel, denn plötzlich fuhr er hoch und rannte zu seinem Mandarinenbaum, umarmte dessen Stamm und weinte. Wie ein kleines Kind weinte er, nicht wie ein Jugendlicher. Die Klänge ergossen sich in den Hof wie geschmolzene Butter mit Honig. Ein großes Orchester spielte dort, mit Geigen und Cello und allem Drum und Dran. Salim lehnte sich so weit zurück, dass er den Kopf auf die Stuhllehne legen konnte, und konzentrierte sich auf den Himmel. Wie segenspendender Regen tropften die Klänge auf die Erde. [...] Diese Kassette hörten wir dann immer wieder. Salim konnte die Texte schon fast auswendig, aber ihre Bedeutung verstand er nicht. [...] In dem einen Lied kam immer wieder das Wort "pie" vor; das musste eine Art Kuchen sein, etwas Gebackenes. Ich kannte es nicht.”