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Quote by Alison Croggon

“A man cannot eat more than three meals a day, or live in more than one house at a time. If you have what you need, and more than you need, what is the use of adding to it?”

Quote by Alison Croggon

Work

The Crow

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Author

Alison Croggon
Alison Croggon

Alison Croggon is an Australian poet born in 1962. Her works are known for their deep emotional expression and social commentary. Croggon's poetry collections have won numerous literary awards in Australia, and her poetry has been widely translated and recognized internationally. more

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“Drinnen ist das Arcade selbst wie eine große Stadt; wie eine Insel. Dass ein Buchladen ein solcher Ort sein kann, hat man sich immer erhofft, doch das Arcade ist der ursprüngliche Wunsch, der hinter solchen Hoffnungen steckt. Bei jenem ersten Besuch war es, als würde New York hier ganz real. Das Arcade stand für die Menschenmassen, es versinnbildlichte die Großstadt. Die Bücherstapel waren wie die wuselnden New Yorker, unsichtbar in ihren Gebäuden und doch spürbar, Bienen in ihrem Korb.”

“Es sind nicht nur Geschichten, wenn wir hören, dass Heilige mit den Bäumen und Pflanzen in der Wildnis sprachen, dass sich eine Stimme aus dem Meer erhob und der Heilige sie hörte, dass Meister mit der Sonne, dem Mond und den Sternen sprachen. Denn je tiefer wir ins Leben eintauchen, desto stärker sind wir davon überzeugt, dass alles lebt, ob nun Wesen oder Objekte, ob Kunst oder Natur; was auch immer wir sehen, was immer wir durch unsere Sinne wahrnehmen, was wir berühren können, alles, was uns verständlich ist. Vielleicht wird es von niemand anderem gesehen oder erkannt, doch alles ist miteinander verbunden und kommuniziert. Wenn wir einmal anfangen, mit der Natur und mit der Kunst zu kommunizieren, haben wir den Beweis dafür, denn dann fängt alles an zu sprechen. Wie der große persische Dichter Saadi sagte: „Wenn das Herz erst einmal offen ist und gelernt hat zu lesen, wird jedes Blatt auf einem Baum eine Seite im Buch des Lebens.“ (S. 231)”

“Keine Kompromisse. Keine Zeitverschwendung. Manchmal musst du in deinem Leben den klaren Entschluss treffen, dich voll als Mensch verwirklichen zu wollen, egal was es kostet. Normalerweise bringt uns eine größere Krise an diesen Punkt. Schmerz ist oft das, was uns wirklich motiviert, eine Vision für ein vollkommen neues Leben ins Auge zu fassen. Langeweile und die Gewohnheit, „auf Nummer sicher zu gehen“, halten diese visionäre Kraft in uns unter Verschluss.”

“Transformation ist ein innerer Vorgang. Der Weise handelt moralisch, nicht weil er äußeren Zwängen gehorcht, sondern weil er erwacht ist, weil der Dharma, die Vernunft des Alls, ihn durchflutet. Nur existenzielle Erkenntnis transformiert. So konnte Saulus zu Paulus werden. Auch im Bösen leuchtet Atman. Er weiß es nur nicht. Das Feuer der Erkenntnis verbrennt den Schleier der Dunkelheit. (S. 75)”

“Ehre und Scham vor dem Schlafe! Das ist das Erste! Und Allen aus dem Wege gehn, die schlecht schlafen und Nachts wachen! Schamhaft ist noch der Dieb vor dem Schlafe: stets stiehlt er sich leise durch die Nacht. Schamlos aber ist der Wächter der Nacht, schamlos trägt er sein Horn. Keine geringe Kunst ist schlafen: es thut schon Noth, den ganzen Tag darauf hin zu wachen. Zehn Mal musst du des Tages dich selber überwinden: das macht eine gute Müdigkeit und ist Mohn der Seele. Zehn Mal musst du dich wieder dir selber versöhnen; denn Überwindung ist Bitterniss, und schlecht schläft der Unversöhnte. Zehn Wahrheiten musst du des Tages finden: sonst suchst du noch des Nachts nach Wahrheit, und deine Seele blieb hungrig. Zehn Mal musst du lachen am Tage und heiter sein: sonst stört dich der Magen in der Nacht, dieser Vater der Trübsal. Wenige wissen das: aber man muss alle Tugenden haben, um gut zu schlafen. Werde ich falsch Zeugniss reden? Werde ich ehebrechen? Werde ich mich gelüsten lassen meines Nächsten Magd? Das Alles vertrüge sich schlecht mit gutem Schlafe. Und selbst wenn man alle Tugenden hat, muss man sich noch auf Eins verstehn: selber die Tugenden zur rechten Zeit schlafen schicken. Dass sie sich nicht mit einander zanken, die artigen Weiblein! Und über dich, du Unglückseliger! Friede mit Gott und dem Nachbar: so will es der gute Schlaf. Und Friede auch noch mit des Nachbars Teufel! Sonst geht er bei dir des Nachts um. Ehre der Obrigkeit und Gehorsam, und auch der krummen Obrigkeit! So will es der gute Schlaf. Was kann ich dafür, dass die Macht gerne auf krummen Beinen Wandelt? Der soll mir immer der beste Hirt heissen, der sein Schaf auf die grünste Aue führt: so verträgt es sich mit dem gutem Schlafe. Viel Ehren will ich nicht, noch grosse Schätze: das entzündet die Milz. Aber schlecht schläft es sich ohne einen guten Namen und einen kleinen Schatz. Eine kleine Gesellschaft ist mir willkommener als eine böse: doch muss sie gehn und kommen zur rechten Zeit. So verträgt es sich mit gutem Schlafe. Sehr gefallen mir auch die Geistig-Armen: sie fördern den Schlaf. Selig sind die, sonderlich, wenn man ihnen immer Recht giebt. Also läuft der Tag dem Tugendsamen. Kommt nun die Nacht, so hüte ich mich wohl, den Schlaf zu rufen! Nicht will er gerufen sein, der Schlaf, der der Herr der Tugenden ist! Sondern ich denke, was ich des Tages gethan und gedacht. Wiederkäuend frage ich mich, geduldsam gleich einer Kuh: welches waren doch deine zehn Überwindungen? Und welches waren die zehn Versöhnungen und die zehn Wahrheiten und die zehn Gelächter, mit denen sich mein Herz gütlich that? Solcherlei erwägend und gewiegt von vierzig Gedanken, überfällt mich auf einmal der Schlaf, der Ungerufne, der Herr der Tugenden. Der Schlaf klopft mir auf meine Auge: da wird es schwer. Der Schlaf berührt mir den Mund: da bleibt er offen. Wahrlich, auf weichen Sohlen kommt er mir, der liebste der Diebe, und stiehlt mir meine Gedanken: dumm stehe ich da wie dieser Lehrstuhl. Aber nicht lange mehr stehe ich dann: da liege ich schon.”