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Quote by Madeline Miller

“Ich hatte ihn nicht für so mutig gehalten. Aber natürlich war er das. Künstler, Schöpfer, Erfinder, der größte, den die Welt kannte. Wer furchtsam ist, erschafft nichts.”

Quote by Madeline Miller

Book:Circe

Work

Circe

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Author

Madeline Miller
Madeline Miller

Madeline Miller is an American novelist known for her modern interpretations of Greek mythology. Born on July 24, 1978, she graduated from Princeton University and later earned a Ph.D. from Harvard University. Her works, 'The Song of Achilles' and 'Circe', have been widely acclaimed by readers. more

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“Wäre ich auf meine Muskelkraft angewiesen und ein Ringer oder Boxer geworden, so würde kein Mensch von mir verlangen, ich solle Muskelkraft für etwas Untergeordnetes ansehen. Wäre ich stark im Kopfrechnen und wäre Leiter eines großen Bureaus, so würde kein Mensch mir zumuten, die Stärke im Kopfrechnen als eine Minderwertigkeit zu verachten. Vom Dichter aber verlangt die jüngste Zeit, und manche junge Dichter verlangen es selber von sich, daß sie gerade das, was den Dichter ausmacht, die Erregbarkeit der Seele, die Fähigkeit sich zu verlieben, die Fähigkeit zu lieben und zu glühen, sich hinzugeben und in der Welt der Gefühle das Unerhörte und Übernormale zu erleben - daß sie gerade diese Stärke hassen und sich ihrer schämen und sich gegen alles wehren sollen, was "sentimental" heißen könnte. [...] Ich mache nicht mit.”

“Tolle Wände haben Sie", sagte Sibel damals, als sie Platz nahmen auf der schwarzen Couch, "da könnte man super Kunst aufhängen." "Nein, nein, auf keinen Fall", sagte Michael Keplin, "ich habe mich mal viel mit Künstlern beschäftigt. Da könnte ich lange Vorträge drüber halten. Was malen sie alle für Bilder? Sie verarbeiten damit ihre eigenen Probleme. Und warum bitte soll ich mir die Probleme anderer Menschen an die Wand hängen?”

“Vielleicht solltest du mit dem Sprayen aufhören”, sagt Castor. Ajax verzieht das Gesicht, er sieht aus, als ginge ihm ein komplizierter Gedanke durch den Kopf. “Kann ich nicht. Noch nicht.” “Jax”, beginnt Pallas, offenbar will er seinem Bruder ins Gewissen reden. “Ich mach’s”, unterbricht ihn Ajax. “Aber noch nicht jetzt. Ich muss noch eine Sache erledigen.” “Und welche?”, fragt Castor. Ajax lächelt. “Ich habe jemandem versprochen, den Himmel anzumalen.”