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Schuld Quotes

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Schuld Quotes

“Wenn deine Eltern für dich ein Leben aufbauen, weil sie wissen, wie unsicher die Welt sein kann und wie wichtig es ist, einen Ort der Zuflucht zu haben; wenn deine Eltern, bevor du überhaupt einen Schritt machst, die Steine aus dem Weg schaffen und dann ebendiesen Weg mit Pflaster verlegen, damit du nie stolpern musst; wenn dir deine Eltern ihr Dasein verschreiben– wie kannst du reuelos beschließen, an der nächsten Kreuzung abzubiegen und alles, was sie für dich getan haben, hinter dir zu lassen? Wie begleicht man eine lebenslange Schuld? Und wenn man die Zeit umkehren könnte, zurück in die Vergangenheit, um zu verhindern, dass sich die sich Dinge so entwickeln– wo fängt man an, wenn diese Schuld generationsbedingt und ebenso in deinen Eltern und in deren Eltern verankert ist?”

“Weißt du, welche Gedanken mir gerade kommen? Dass ich einfach nicht das Recht habe, so unglücklich zu sein. Ich bin nicht diejenige, die solche Dinge durchmachen musste wie meine Mutter. Ich hab eigentlich nie direkt irgendwas Schlimmes erfahren. Und dann taucht sie plötzlich bei mir auf und sagt mir so Sachen wie die, dass sie stolz auf mich ist und wie leid ihr alles tut. Als wäre sie schuld. Dabei wäre sie eigentlich so viel besser dran ohne mich. Und ich weiß nicht –" "Es geht aber nicht um Schuld", unterbreche ich sie. "Es fühlt sich so an, aber es geht nicht darum, Arwa. Du hast es auch gesagt, dass eine Beziehung zwischen Kindern und Eltern nicht so sein sollte.”

“De wereld wordt al jaren vergiftigd, maar niet door een gif dat je kunt zien, ruiken of proeven. De Angeli Terrae zijn er meesters in om mensen tegen elkaar op te zetten - en haat is uiteindelijk wele malen dodelijker dan welke chemische stof ook. Die sijpelt in de kieren en scheuren van de samenleving en bijt ze steeds verder uit, tot ze zijn uitgegroeid tot onoverbrugbare ravijnen. Het doet jarenlang zijn werk en het geniepige is dat niemand meer weet wie ermee is begonnen. Er is geen schuldige. Iedereen is schuldig. Dus niemand.”

“»Ich habe… ich meine… Was hätten Sie denn gemacht?« Das war von Hanna als ernste Frage gemeint. Sie wußte nicht, was sie hätte anders machen sollen, anders machen können, und wollte daher vom Vorsitzenden, der alles zu wissen schien, hören, was er gemacht hätte. [...] »Es gibt Sachen, auf die man sich einfach nicht einlassen darf und von denen man sich, wenn es einen nicht Leib und Leben kostet, absetzen muß.« Vielleicht hätte es genügt, wenn er dasselbe gesagt, dabei aber über Hanna oder auch sich selbst geredet hätte. Davon zu reden, was man muß und was man nicht darf und was einen was kostet, wurde dem Ernst von Hannas Frage nicht gerecht. Sie hatte wissen wollen, was sie in ihrer Situation hätte machen sollen, nicht daß es Sachen gibt, die man nicht macht. (S.107)”

“Ik geloofde op mijn plaats te zijn in de geschonden stad. De verwoesting, de leegte, de moeizame pogingen tot herstel schenen mij in overeenstemming met mijn eigen zielstoestand. Wat zocht ik hier? Gemeenschap met anderen die zoals ik op een puinhoop moesten verder leven, voor de taak stonden met lege handen opnieuw te beginnen; saamhorigheidsgevoel; het besef van gelijkheid in het lijden, dat zou kunnen uitgroeien tot aanvaarding, tot hoop zelf. Want het is een voorrecht bewust de catastrofe te overleven, wanneer men eigen schuld en dwaling kent. Er is in de loop der jaren weinig van die bezieling overgebleven. Onbegrijpelijk snel went een mens aan de aanblik van ruïnen. Het carnaval, de stierenrennen, de volksfeesten worden het jaar rond gevierd, ondanks armoede en pest.(...) Ik voel mij niet meer thuis aan het hof van oude bekenden, en in die veranderde straten. Na iedere toch, ieder gesprek, wist ik maar één ding: dat ik volkomen alleen was.”