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Quote by Cora Carmack

“Man realisiert erst, wie klein man eigentlich ist, wenn man mit so etwas konfrontiert wird. Wir leben unser Leben, als stünden wir im Zentrum des Universums, aber wir sind nur winzige Stücke eines zerbrochenen Ganzen. Hier stand ich nun und machte mir Sorgen, wie ich das Leben nach dem College überleben sollte. Gott, es schien nicht einmal mehr richtig, hier von "Überleben" zu sprechen - nicht vor dieser Gedenkstätte an all die Menschen, die nicht überlebt hatten. Ich strich mir mit den Fingern durchs Haar und schlang sie hinter meinem Nacken ineinander. Ich wusste, dass ich Glück hatte. Dass ich regelrecht gesegnet war. Aber es war auch eine Menge Druck da.. mich zu bemühen, nicht zu vergeuden, was mir geschenkt worden war. Ich wollte etwas erreichen. Etwas lieben. Etwas sein. Aber ich wusste nicht, wie. Ich wusste nicht, was.”

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Cora Carmack

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“Sinn wird uns vor allem mit einem gelingenden Leben bewusst. Weil wir dabei aus Erfahrungen wissen, was gut für uns ist. Es ist aber ebenso wenig erstrebenswert wie zielführend, immerzu sinnerfüllt und glücklich zu sein. So wichtig es ist, Sinn zu stiften, Glück geschieht, es ist die Folge von Sinnhaftigkeit. Sinn ist immer subjektiv, er entsteht aus unseren Beziehungen zu anderen Menschen, zu bestimmten Dingen, zu unserem Tun. Weil es an uns liegt zu gewichten. Dabei geht es nie um einen übergeordneten Sinn, der uns wie Traditionen weitergegeben wird. Er ist auch nicht in Konventionen festschreibbar, Institutionen wie die Kirchen möchten ihn zwar vorgeben, missachten dabei aber allzu oft die Natur des Menschen. Sinn macht Energie frei, die mit Lebensfreude einhergeht. Wenn wir das »Richtige« tun und intensiv bei unserer Sache sind, stellt sich weder die Frage nach dem Glück noch jene nach dem Sinn. Wir selbst sind dann der Sinn, nach dem Glück brauchen wir uns dabei nicht mehr umzusehen. Es stellt sich von selbst ein. Als Prozess: zum Beispiel, wenn der Stärkere dem Schwächeren hilft.”

“Sowohl physiologisch wie auch im Sinne eines sozialen Dazugehörens geht es um ein Überleben. Da die Ausschlussgefahr allgegenwärtig und unbesiegbar bleibt/zu bleiben scheint, ist Traumatisierung alltäglich und habituelle Dissoziation wird zur Überlebensstrategie.”

“Die Natur in diesem Sinne ist die Gleichzeitigkeit von Allem und Nichts; ein ständig wandelnder Prozess des Werdens.”

“Ich habe [...] deutlich gemacht, dass der menschliche Wille kein anderes Ziel hat, als das Bewusstsein wach zu erhalten. Aber das geht nicht ohne Disziplin. Von allen Schulen der Geduld und der Klarheit ist das Schaffen die wirksamste. Es ist zudem das erschütternde Zeugnis für die einzige würde des Menschen: die unnachgiebige Auflehnung gegen seine conditio, die Ausdauer in einer für unfruchtbar erachteten Anstrengung. Es erfordert tägliches Sichmühen, Selbstbeherrschung, die genaue Abschätzung der Grenzen des Wahren, Maß und Kraft. Es begründet eine Askese. Und das alles "für nichts", nur um zu wiederholen und um auf der Stelle zu treten. Aber vielleicht hat das große Kunstwerk weniger Bedeutung an sich als durch die Bewährung, die es von einem Menschen verlangt, und die Gelegenheit, die es ihm bietet zur Überwindung seiner Gespenster und zur weiteren Annäherung an seine nackte Wirklichkeit.”

“During the act of making something, I experience a kind of blissful absence of the self and a loss of time. When I am done, I return to both feeling as restored as if I had been on a trip. I almost never get this feeling any other way. I once spent sixteen hours making 150 wedding invitations by hand and was not for one instance of that time tempted to eat or look at my watch. By contrast, if seated at the computer, I check my email conservatively 30,000 times a day. When I am writing, I must have a snack, call a friend, or abuse myself every ten minutes. I used to think that this was nothing more than the difference between those things we do for love and those we do for money. But that can't be the whole story. I didn't always write for a living, and even back when it was my most fondly held dream to one day be able to do so, writing was always difficult. Writing is like pulling teeth. From my dick.”

“It is the sound of the crowd that can be heard in the second, crescendoing rush of the orchestra that follows the final verse, rising from a hum to a gasp to a shout... fusing at last to a shriek (its similarity to the sound of the crowds at Beatle concerts is surely no accident). The onrushing sound of the orchestra at the end of "A Day in the Life" has transcended more than the conventions of Sgt. Pepper's Band. It is the nightmare resolution of the Beatles' show within a show. It is the sound in the eras of the high-wire artist as the ground rushes up from below. There is a blinding flash of silence, then the stunning impact of a tremendous E major piano chord that hangs in the air for a small eternity, slowly fading away, a forty-second meditation on finality that leaves each member if the audience listening with a new kind of attention and awareness to the sound of nothing at all.”