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Nichts Quotes

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Nichts Quotes

“Die Natur in diesem Sinne ist die Gleichzeitigkeit von Allem und Nichts; ein ständig wandelnder Prozess des Werdens.”

“Wenn wir einsehen, dass das Urteilen nicht über dem Gegensatz von 'ist' und 'ist nicht' stehen kann, ziehen wir also nicht die Schlussfolgerung, dass das Urteilen zwei entgegengesetzte Formen hat, 'ist' und 'ist nicht'. Vielmehr folgern wir, dass es Ablehnung, Verneinung, Nein-Sagen ist. Das Urteilen ist nicht die unendliche Kraft, das Sein zu erfassen, sondern die universale Kraft zu Verneinen, auszulöschen, zu zermalmen. Die Kraft des Urteilens zur Negation ist universal, weil seine Idee von sich selbst als verneinen a priori ist, das heißt rein. Das Urteilen versteht sich selbst als Verneinen, indem es sich selbst in seiner absoluten Abstraktion erfasst. Da dieses Selbstverständnis von nichts Gegebenem abhängt, ist es absolut. Darum ist das Wort, das den Begriff des Gegenstands des Urteils ausdrückt, wie er im Selbstbewusstsein des Urteilens verstanden wird, »Nichts«. Während »nicht« der Spezifizierung dessen, was negiert werden soll, bedarf, gibt »Nichts« die Universalität des Verneinens wieder, als das sich das Urteilen selbst versteht.”

“Er liebte das Meer aus tiefen Gründen: aus dem Ruheverlangen des schwer arbeitenden Künstlers, der von der anspruchsvollen Vielgestalt der Erscheinungen an der Brust des Einfachen, Ungeheueren sich zu bergen begehrt; aus einem verbotenen, seiner Aufgabe geradeentgegengesetzten und eben darum verführerischen Hange zum Ungegliederten, Maßlosen, Ewigen, zum Nichts. Am Vollkommenen zu ruhen, ist die Sehnsucht dessen, der sich um das Vortreffliche müht; und ist nicht das Nichts eine Form des Vollkommenen?”

“Dao ist damit etwas, das nicht mit der Kraft des Verstandes erreicht werden kann. Nichts, das in die begrenzten Dualismen passt. Es ist etwas, das diese umgibt und einschließt.”