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Quote by Vineet Raj Kapoor

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Vineet Raj Kapoor

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“Und an dem Tag, an dem die Seele sich selbst erkennt, beginnt ein neues Leben, eine Neugeburt. Solange die Seele sich nicht selbst erkannt hat, entwickelt sie sich nicht, sie wächst nicht. Deshalb beginnen die Menschen in dem Moment, in dem die Seele anfängt, sich selbst zu erkennen, wirklich in der Welt zu leben. Wir sollten aber begreifen, dass der Magnetismus einer selbstverwirklichten Seele größer ist als alle Magnetismen, die man sich jemals vorstellen könnte. Er ist Macht. Er ist Weisheit. Er ist Friede. Er ist Intelligenz. Er ist alles. Dieser Magnetismus heilt. Er heilt Körper und er heilt Herzen. Er erhebt jene, die in Schwierigkeiten, in Leid und Sorgen versunken sind. Er befreit andere aus ihrer Verwirrung, ihrer Dunkelheit. Durch diesen Magnetismus verbreiten die erleuchteten Seelen ihre Liebe und gewinnen dadurch alle Lebewesen. Diesen Magnetismus meinte Christus, als er zu den Fischern sagte: „Folgt mir, und ich werde euch zu Menschenfischern machen.“ Durch diesen Magnetismus kamen die Großen wie Buddha, Moses, Christus, Mohammed und gewannen die Gunst der Menschheit. Und die Menschheit hat das all die Jahrhunderte hindurch nicht vergessen. Es ist deren Magnetismus, der, auch nachdem sie die Erde verlassen hatten, Millionen und Abermillionen Menschen in einem Bund der Geschwisterlichkeit, Sympathie und Freundschaft zusammenhielt. Die immense Kraft, die der Seelenmagnetismus verleiht, beweist, dass er ein göttlicher Magnetismus ist. Er ist ein Beweis für etwas hinter der sichtbaren Welt. (S. 173)”

“Ein mögliches Bild für Gott und die Seelen ist das der Sonne und ihrer Strahlen. Die Strahlen sind nicht von der Sonne verschieden; die Sonne ist nichts anderes als die Strahlen. Und doch gibt es eine Sonne und viele Strahlen. Die Strahlen haben keine eigene Existenz; sie sind nur eine Aktivität der Sonne. Obwohl sie nicht von der Sonne getrennt sind, erscheinen sie doch als verschiedene Strahlen. Die eine Sonne steht für die Idee des einen Zentrums. Und so ist es auch mit Gott und den Menschen. Was ist Gott? Der Geist, der verschiedene Strahlen aussendet. Jeder Strahl ist eine Seele. Also ist der Atem dieser Strom, der wie ein Strahl ist, ein Strahl, der aus der Sonne kommt, die der Geist Gottes ist. Und dieser Strahl bedeutet Leben. (S. 187)”

“Die Schöpfung ist einfach eine Mischung aus einem einzigen, bewussten, unveränderlichen Subjekt und fortwährend sich ändernden Objekten. Richte deinen Blick also auf dich; der sich verändernde Teil bist nicht du und der unveränderliche Teil bist du. Wenn das unveränderliche Gewahrsein, das du bist, sein Licht auf den leblosen Materie-Teil von dir richtet, dann werden dein Körper und Geist belebt. Du verleihst ihnen Leben, nicht sie dir. Das gesamte Universum wird vom Bewusstsein getragen. Auf der Ebene des physischen Körpers wird das Bewusstsein als das Lebensprinzip (prana) erfahren. Solltest du irgendwie daran zweifeln, dann berühre deinen Körper und du wirst Empfindung erfahren und erkennen, dass er vom Bewusstseinsprinzip gesegnet ist. Wenn du aber nicht mehr mit deinem Körper verbunden bist, wird er zur Nahrung für die Würmer. Weitest du dieses Denken auf die kosmische Ebene aus, kannst du nur zum Schluss kommen, dass der Kosmos ein einziges, harmonisches, intelligentes Wesen ist. Der sichtbare, erfahrbare Teil der Schöpfung ist Materie und das intelligente, erhaltende Prinzip ist Gott, Bewusstsein. (S. 70)”

“Geboren aus der Bewunderung ist nonduale Liebe vollkommene, gleichbleibende, bewertungsfreie, universelle Liebe zu meinem wahren, ursprünglichen Selbst, meinem erschaffenen scheinbaren Selbst, zur Welt und zum Schöpfer der Welt. Sie ist die vollkommene Überzeugung, dass nichts fehlt. Sie ist mühelose, zweifelsfreie Selbstachtung. Sie ist nicht selbstkritisch. Sie ist unzweideutig; was immer der nonduale bhakta tut, tut er oder sie ohne Zurückhaltung. (S. 119)”

“Dieses höchste ursprüngliche Selbst (Existenz-Bewusstsein-Glückseligkeit) unterstützt uns in zukünftigen Geburten und auch in dieser gegenwärtigen. Es ist die ultimative Unterstützung der Selbstverwirklichten, der Befreiten, die in ihm verankert sind, indem sie es erkennen. Es handelt nicht, doch jede Handlung, groß und klein, hängt von ihm ab. Es ist das Ziel, nach dem alle Menschen streben, und das essentielle ewige Selbst aller Dinge und Wesen. Alles was wir schätzen, ist ihm zu verdanken. (bṛhadāraṇyaka upaniṣad 3.9)”

“Die erste Lektion von Vedanta: die Liebe befindet sich nicht in Objekten. Es ist das Gesetz isvaras, dass Liebe nur zu einer Quelle der Freude fließt […] Von dem Moment an, ab dem ich mich selbst als Liebe entdeckt habe, habe ich mir eine unerschöpfliche Quelle erschlossen. Es kümmert mich nicht mehr, ob ich von anderen geliebt werde, sondern ich liebe alle, ohne mich dagegen wehren zu können, weil ich keine andere Wahl habe. Reine Liebe bedeutet, dass isvara durch mich und als ich liebt. Er verkörpert sich durch meine Anwesenheit. Menschen fühlen sich zu mir hingezogen, weil durch meine Liebe ihre Liebe erwacht. (S. 158-159)”