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Quote by James Swartz

Work

Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta

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Author

James Swartz

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“Geboren aus der Bewunderung ist nonduale Liebe vollkommene, gleichbleibende, bewertungsfreie, universelle Liebe zu meinem wahren, ursprünglichen Selbst, meinem erschaffenen scheinbaren Selbst, zur Welt und zum Schöpfer der Welt. Sie ist die vollkommene Überzeugung, dass nichts fehlt. Sie ist mühelose, zweifelsfreie Selbstachtung. Sie ist nicht selbstkritisch. Sie ist unzweideutig; was immer der nonduale bhakta tut, tut er oder sie ohne Zurückhaltung. (S. 119)”

“Dieses höchste ursprüngliche Selbst (Existenz-Bewusstsein-Glückseligkeit) unterstützt uns in zukünftigen Geburten und auch in dieser gegenwärtigen. Es ist die ultimative Unterstützung der Selbstverwirklichten, der Befreiten, die in ihm verankert sind, indem sie es erkennen. Es handelt nicht, doch jede Handlung, groß und klein, hängt von ihm ab. Es ist das Ziel, nach dem alle Menschen streben, und das essentielle ewige Selbst aller Dinge und Wesen. Alles was wir schätzen, ist ihm zu verdanken. (bṛhadāraṇyaka upaniṣad 3.9)”

“Die erste Lektion von Vedanta: die Liebe befindet sich nicht in Objekten. Es ist das Gesetz isvaras, dass Liebe nur zu einer Quelle der Freude fließt […] Von dem Moment an, ab dem ich mich selbst als Liebe entdeckt habe, habe ich mir eine unerschöpfliche Quelle erschlossen. Es kümmert mich nicht mehr, ob ich von anderen geliebt werde, sondern ich liebe alle, ohne mich dagegen wehren zu können, weil ich keine andere Wahl habe. Reine Liebe bedeutet, dass isvara durch mich und als ich liebt. Er verkörpert sich durch meine Anwesenheit. Menschen fühlen sich zu mir hingezogen, weil durch meine Liebe ihre Liebe erwacht. (S. 158-159)”

“So wie Liebende, gefangen in der Agonie der Orgasmen, nicht mehr wissen, welcher Körper wem gehört, so sieht der bhakta keinen Unterschied mehr zwischen seinem Körper und dem Körper Gottes. Alle Dualität verschwindet und es bleibt nichts zurück als der süße Nektar ewiger Glückseligkeit. (S. 209)”

“Du bist ein in sich selbst leuchtendes Wesen und dein Glanz bleibt unberührt von Ignoranz und Unzulänglichkeit. Du bist die eine Existenz, die allen Objekten ihr Dasein schenkt. Es gibt nichts, wovon du abhängig bist; alles hängt von dir ab. Dies ist die unübertroffene Lehre von vedanta. Der angemessene nonduale bhakta ist ein bhakta ohne Probleme, der alleine steht und nichts von der Welt will... (S. 212)”

“Spirituelles Wissen entsteht nicht, indem man etwas lernt, sondern indem man etwas entdeckt, indem man die Fesseln des falschen Bewusstseins zerbricht und der Seele erlaubt, sich mit Licht und Macht zu entfalten. Was ist die wirkliche Bedeutung des Wortes spirituell? Spirituell bedeutet: Geist-Seele-Bewusstsein. Wer sich nur seines Körpers bewusst ist, kann nicht spirituell sein. Solch ein Mensch gleicht einem König, der seine Königswürde nicht kennt. Sobald sich der Mensch bewusst wird, eine Königin oder ein König zu sein, ist er Königin oder König. Jede Seele wird als Königin oder König geboren. Erst danach wird sie zum Sklaven. Jede Seele wird mit königlichen Möglichkeiten geboren, aber sie werden ihr von dieser schlechten Welt fortgenommen. Davon wird in vielen symbolhaften Geschichten erzählt, wie in der von Rama, dem seine geliebte Sita geraubt wurde. Jede Seele muss um dieses Königreich kämpfen, und siegen. Durch diesen Kampf wird das spirituelle Königreich verwirklicht. (S. 11)”

“Das wahre Selbst enthält das Ewige; das falsche Selbst enthält das Sterbliche. Das wahre Selbst besitzt Weisheit; das falsche Selbst besitzt Unwissenheit. Das wahre Selbst kann sich zur Vollkommenheit erheben; das falsche Selbst bringt alles Schlechte hervor. Beides erkennt man in sich selbst: Gott und das Andere. Indem man das Andere besiegt, erkennt man Gott. Diese andere Macht wurde Satan genannt; aber ist es überhaupt eine Macht? Tatsächlich ist es nichts. Wir sollten begreifen, dass dieses falsche Selbst in sich selbst keine Existenz hat. Sobald sich die Seele über das falsche Selbst erhebt, erkennt sie ihren eigenen Adel. (S. 129)”

“Das Ego des Menschen ist das falsche Ego; Gottes Ego ist das wahre Ego. Doch was ist das Ego? Das Ego ist Teil einer Linie: an einem Ende der Linie befindet sich Gottes Ego, am anderen das Ego des Menschen. Letzteres ist falsch, weil der Mensch sein Ego mit seinen Illusionen überdeckt hat, die er Ich-selbst nennt. Daher, wenn das Ego durch Liebe, Weisheit oder Meditation aufgelöst wird verfliegen die Wolken, die es bedeckten und das wahre Ego, Gottes Ego tritt in Erscheinung. (S. 176)”