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Quote by Mascha Kaléko

Work

In meinen Träumen läutet es Sturm

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Author

Mascha Kaléko

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“Ich sollte eigentlich ganz allein auf der Welt sein, ich, Helbling, und sonst kein anderes lebendes Wesen. Keine Sonne, keine Kultur, ich nackt auf einem hohen Stein, kein Sturm, nicht einmal eine Welle, kein Wasser, kein Wind, keine Straßen, keine Banken, kein Geld, keine Zeit und kein Atem. Ich würde dann jedenfalls nicht mehr Angst haben. Keine Angst mehr und keine Fragen, und ich würde auch nicht mehr zu spät kommen. Ich könnte die Vorstellung haben, daß ich im Bett läge, ewig im Bett. Das wäre vielleicht das Schönste!”

“DER WIND, DIE SONNE UND ICH Da der Wind an der Glastür rüttelt lasse ich ihn ein dann kommt die Sonne zu dritt halten wir ein Plauderstündchen Großmutter fühlst du dich nicht einsam so allein? fragen Wind und Sonne Letztendlich sind wir Menschen doch immer allein sage ich Wenigstens hat man seine Ruhe, was? Wir lachen an diesem frühen Nachmittag”

“Das Alleinsein wertzuschätzen ist offensichtlich ein nützlicher Wert, denn man kann sich nicht der Selbsterforschung widmen, wenn man von anderen unruhigen Geistern umgeben und mit ihnen in Verbindung ist. Der bewusst gewählte Rückzug ist von einer Flucht zu unterscheiden, in der wir vor uns selbst oder vor Dingen fliehen, denen wir uns nicht stellen wollen. Wenn eine Aktivität nur der Flucht dient, haben wir ein Gefühl der Unzulänglichkeit. Ein Geist, der das Alleinsein schätzt, ist ein Geist, der es genießt, für sich zu sein. Die Einsamkeit ist die beste Umgebung für die Selbsterforschung. (S. 196)”