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Female Sexual Slavery

Book by Kathleen Barry · 6 quotes · Gewalt, Patriarchy, Violence

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Female Sexual Slavery Quotes

“Im Jahr 1970 noch protestierten Feministinnen gegen die Vergegenständlichung von Frauen in mondänen pornographischen Männermagazinen wir dem Playboy. Jetzt konzentriert sich der organisierte Protest gegen die Verwendung von Kindern und die Porträtierung von Gewalt in der Pornographie. Die Forderung, Frauen nicht als Sexualobjekte darzustellen, wird als übertrieben und hysterisch abgetan. Eine Toleranz wird geschaffen, wenn eine Stufe von Missbrauch (z.B. sexuelle Vergegenständlichung) in Anbetracht höherer Stufen der Vergegenständlichung und schwerwiegenderer Formen von Gewalt gerechtfertigt wird”

“As sexual power is learned by adolescent boys through the social experience of their sex drive, so do girls learn that the locus of sexual power is male. Given the importance placed on the male sex drive in the socialization of girls as well as boys, early adolescence is probably the first significant phase of male identification in a girl's life and development. ... As a young girl becomes aware of her own increasing sexual feelings ... she turns away from her heretofore primary relationships with girlfriends. As they become secondary to her, recede in importance in her life, her own identity also assumes a secondary role and she grows into male identification.”

“Wenn es Opfern unmöglich ist, dem, was ihnen widerfahren ist, einen Namen zu geben, dann können sie sich auch nicht als Opfer betrachten. Sie erkranken an demselben Wahnsinn, den vergewaltigte Frauen erleben, wenn ihre Viktimisation nicht anerkannt und mit Geschlechtsverkehr gleichgesetzt wird. Es ist der gleiche Wahnsinn, der misshandelte Ehefrauen erfasst, wenn man ihnen sagt, die Polizei mische sich nicht in "Ehestreitigkeiten" ein.”

“Rechte können nur der Gruppe an der Macht innewohnen. Machtlos zu sein bedeutet, nur jene Rechte gewährt zu bekommen, die sich mit den Interessen und Zielen der Mächtigen vereinbaren lassen. Rechte entspringen demnach dem Eigeninteresse der Macht. Sie leiten sich von den Glaubensvorstellungen und der Ideologie der herrschenden Gruppe ab, der Ideologie, die ihrerseits Werte und Anschauungen bestimmt, während sie das Verhalten prägt.”

“Es ist nicht unbedingt die Gewalt, die Gewalt züchtet. Es ist die Tatsache, dass sexuell gewalttätige Männer - Zuhälter, Ehemänner oder Väter -, von denen viele schon in jungen Jahren Gewalt als Mittel zur Lösung von Problemen erlernen, für ihr Verhalten noch immer Verständnis ernten. Die Hoffnungslosigkeit erwächst nicht aus einem unentrinnbaren Muster von Gewalt, in dem alle Mitglieder der Familie gefangen sind, sondern aus der gesellschaftlichen Absegnung: Die Täter werden nicht bestraft; stattdessen wird dem weiblichen Opfer die Schuld gegeben.”

“Warum tun Männer Frauen so etwas an? Zum Teil deswegen, weil sie nichts daran hindert. Normen und Sanktionen werden selten gegen die sexuelle Versklavung von Frauen angewandt. Wie das Kind, das alle Schranken, auf die es stößt, testet, bis sich ein Erwachsener einschaltet, gibt es Männer, die jeden menschlichen Wert, jeden Maßstab für menschlichen Anstand, jede Spur von Achtung vor menschlichem Leben über fast jedes Tabu hinaus mit Füßen treten.”