“Ich habe viel Zeit in den Kellergewölben verbracht, nicht aus Überdruß an der Sonne oder plein air, ich verlor nur die Kontrolle über die Stunden und über das Leben, wenn ich mich so ausdrücken darf; ich verzichtete auf jene starren Definitionen des täglichen Lebens, die es erlauben, der natürlichen Wärme zu folgen oder einfach von der Sonne und den Elementen abzuhängen; ich lag oder ich stand aufrecht, oder ich lehnte nur an einer Wand in diesen feuchten Zimmern, den Schlafsälen meiner Ware, die emsig hin und her ging, die Blicke nach oben, zu den Gittern gerichtet. Zwischen Spaten, Trophäen und Splittern im Marmorabfall stehen die tönernen Gäste, die Schlingen knüpfen aus Schlaf, als wären es Mechelner Spitzen, sie segeln über die Wände, springen wir Kautschuk auf die Stufen aus Staub, steigen nach oben, zum Licht, sie steigen umsonst, gelangen zu nichts, nicht einmal zur Seligkeit oder zur Erschöpfung der Verzweiflung. Und wie in den Märchen kehrte ich nach oben zurück, schwer an Jahren.”
Quote by Fleur Jaeggy
Book:The Water Statues
Work
The Water Statues
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