“Ich stand noch eine Weile vor der Tür, was machte er denn da? Stand er am Fenster, am Schreibtisch, vor dem Bücherregal, saß er in seinem Sessel? Auch jemand, der dasitzt und liest, macht irgendein Geräusch, auch jemand, der die Buchrücken anschaut auf der Suche nach Lektüre, jemand, der Akten sichtet, ja, sogar jemand, der aus dem Fenster sieht, macht irgendein Geräusch, zumindest, wenn es ein heiteres Rausschauen ist, ein entspanntes Lesen und eine geschäftige Büchersuche, jede Normalität macht ein Geräusch, selbst eine ruhige Normalität. Die Sorge ist es, die Geräusche verschluckt, die Angst lähmt jede Bewegung, Traurigkeit, Melancholie, die Depression, sie sind es, die alle lebendigen Regungen einfrieren und zum Verstummen bringen.”
Quote by Verena Roßbacher
Work
Ich war Diener im Hause Hobbs
Browse quotes and source details for this work. more
Author
You May Also Like
Source: Yoga der Liebe: Naradas Bhakti Sutra aus der Perspektive des Vedanta
“Manchmal war die Stille wie ein Gewand aus Angst und manchmal war sie ein Schutzschirm”
Source: Raum ohne Fenster
Source: Vielleicht sind wir alle Monster
Source: Welcome to the Universe: An Astrophysical Tour
Source: Plutarch's Lives: Volume II
Source: Plutarch's Lives: Volume II
Source: Conspirata
Source: SPQR: A History of Ancient Rome