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Quote by Marie Mistry

“He’s still in shock, but sooner or later, his trauma will catch up to him, and the anger will surface. Better we allow him to purge it in a way that brings him closure, than let it simmer beneath the surface and poison him.”

Quote by Marie Mistry

Work

Across an Endless Sea

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Author

Marie Mistry

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“Agreeing to something does not make that thing any less harmful for our bodies or minds. It is psychologically exhausting, damaging and toxic to fake a connection to someone, especially a sexual connection. Not being free to be yourself in such a vulnerable and intimate situation is physically and psychologically exhausting. Being paid to have sex on someone else’s terms is the farthest thing from sexual autonomy that exists.”

“If the men who paid me weren’t rapists, if this was all consensual sex, why am I traumatised by it? Why do I experience flashbacks with the same tone and texture as flashbacks I have had from being raped? I have had a lot of sex I regret having which I am not traumatised by. There is sometimes sadness, but not trauma. I experience trauma and flashbacks only in relation to sexual exploitation. Sex that didn’t involve money, in which I’ve felt dissociated, or didn’t feel like it, or when I didn’t stop something I wasn’t comfortable with has not traumatised me in the way sex-trade sex has – sex to which I ‘consented’.”

“Prostitution ist Sexualität, die den Bedingungen des Marktes und damit der Nachfrage und den Kundenwünschen unterliegt. Ja, vielleicht gibt es Frauen, die einzelne Kunden oder Praktiken nicht machen müssen. Aber dann verdienen sie auch kein Geld. Der Markt bestimmt, was angeboten wird. Die Frau kann sich dem anpassen oder leer ausgehen: Bietet sie französisch ohne Gummi an oder nicht? Zungenküsse ja oder nein? Anal ja oder eher nicht? Je nachdem wie sie sich entscheidet, verdient sie mehr oder weniger. Irgendeinen Freier wird sie machen müssen und irgendeine Anpassung an die Kundenwünsche hinsichtlich der Praktiken wird stattfinden müssen. Freie Sexualität findet in der Prostitution nicht statt.”

“Wenn Freier Frauen kaufen, begehen sie damit nicht nur einen Gewaltakt an der individuellen Frau, sondern sie schaden damit auch Frauen, die sie selbst nie zu Gesicht bekommen werden: Sie finanzieren ein System, das auf Ausbeutung, Menschenverachtung und sexueller Gewalt basiert. Sie halten ein System aufrecht, das ohne Menschenhandel und Zuhälterei nicht existieren kann. Selbst Freier, die von sich sagen, keine Zwangsprostituierten zu besuchen, sorgen allein mit ihrem Freiersein dafür, dass eine Nachfrage bestehen bleibt und anderswo Frauen mit direkter Gewalt in die Prostitution verbracht werden. Freier finanzieren ein kriminelles Milieu, denn es gibt keine saubere Prostitution.”

“Einige wenige Freier geben an, nicht zu Zwangsprostituierten zu gehen. Das ist nichts anderes als Augenwischerei und der Versuch, das eigene Gewissen zu beruhigen. Denn wie möchte ein Freier sich darüber im Klaren werden, ob Zwangsprostitution vorliegt? Auch eine Zwangsprostituierte kann nett und umgänglich sein und lächeln – sie muss sogar, eben weil sie dazu gezwungen ist. Und er bezahlt die Frau dafür, dass sie Ja sagt und so tut, als gefiele es ihr – die volle Wahrheit kennt er nicht und will er nicht kennen, sonst würde er sich eine Frau suchen, die nicht finanziell von ihm abhängig ist. Und das bedeutet: Kein Freier kann ausschließen, dass er gerade eine Zwangsprostituierte vor sich hat. Was wiederum heißt: Er kann nicht ausschließen, dass er gerade eine Frau zum Sex zwingt, also vergewaltigt. Freier sind Männer, denen ihre eigene sexuelle Befriedigung wichtiger ist als Konsens. Sie sind Männer, die in Kauf nehmen, dass sie beim Besuch von Prostituierten eine Vergewaltigung begehen, und denen das egal ist. Ist das in der heutigen Zeit, in der wir so heftig darum ringen, dass sexueller Konsens den Stellenwert in unserer Gesellschaft erreicht, der ihm zusteht, wirklich die Art von Sex, die wir noch dulden möchten – eine Art von Sex, bei dem der Mann danach nicht sagen kann, ob er gerade eine Vergewaltigung begangen hat oder nicht? Stell dir mal vor, ein Bekannter von dir sitzt mit dir zusammen und erzählt: „Letzten Samstag hatte ich richtig guten Sex. Aber eigentlich weiß ich bis heute nicht, ob die Frau den überhaupt wollte.“ Wie sähe deine Reaktion aus? Du wärst entsetzt, oder? Im privaten Gespräch würde überdeutlich, dass das falsch ist. In der Prostitution aber ist das der Standard, und es passiert nicht ab und zu, sondern immer, jedes Mal. Kein einziger Freier kann nach auch nur einem einzigen seiner Bordellbesuche sagen, ob die Frau den Sex überhaupt wollte. Sexueller Konsens kann in der Prostitution naturgemäß niemals her- oder sichergestellt werden. Prostitution ist Sex ohne Konsens!”

“Sometimes now, almost two decades later, when I'm walking around New York, I'll pass a building that floods me with memories of a john or a trick that I turned in whatever apartment window I find myself staring up at. I'll stand on the sidewalk, looking into a window where "Jeff" once stood and made his ever-coveted hundred bucks. I can see him straining to carry his suitcases of worry up to another apartment to make another coin to put in his piggy bank of shame. And I can see him leaving again a half hour later, with a pep in his step from being a little bit richer, but with the glassy-eyed worry that he's ruining himself in the process. And I want to rush across traffic to this young version of myself, grab him, and look him directly in the eyes. First, he'll probably be terrified of this older, puffier, thicker walking portrait of Dorian Gray before him, but once he stops screaming at the ghoulish glimpse into his future, I want to hold him and tell him, "This will all be worth it.”

“watch myself in the mirrors at work constantly. It makes it more interesting. I used to do this ages ago out of worry of my body not looking right. Now I’m curious about what my “work moves” look like, my whiteness with a slash of dark lace underwear, my tattoos (my “permanent epaulets”) in contrast, in profile, my back arching doing a downward dog over the guy’s back before I slide down it, serpentine chin first to rub my cheek against his neck. I think about sex all the time because it’s my job. I want to make room for other stuff. I want to think about other stuff. I think? …it’s strange to watch because it’s really just a long-ago choreographed dance, every time with a different partner. There are slightly different turns and dips, but I can almost do the counts. I feel unfair for offering this processed sex. They don’t care. Maybe I am good enough of an actress, or good enough of an empathy to make it seem authentic. Sometimes it feels that way. Sometimes they catch me watching myself bend and writhe. They usually watch. I watch myself kissing them out of the corner of my eye, to see what it looks like.”