Quotessence
Home / Quotes / Quote by Uwe Hauck

Quote by Uwe Hauck

Work

Depression abzugeben

Browse quotes and source details for this work. more

Author

Uwe Hauck

Browse famous quotes and profile details for Uwe Hauck. more

You May Also Like

“Ich bin zum Bersten voll mit einem neu gefundenen Gefühl für meine eigene Existenz. Starke und kraftvolle Frequenzen. Meine Seele wandert in weite, offene Felder und lang-vergessene Lande mit unbegrenzten Möglichkeiten. Ich bin noch nicht ganz so weit. Stille haltend in Vorahnung, möchte ich nicht verpassen, meine innere Stimme zu hören – sanft und tief. Mit mir sind freundliche Himmel an regnerischen Tagen und mein Leben wird wärmer.”

“Geometry of Guilt. Later, when the studio was deserted, Dr Nathan saw Talbert standing on the roof of the maze, surveying the contours of the sloping basin below. His dark-skinned face resembled that of a pensive architect. Once again Karen Novotny had died, Talbert’s fears and obsessions mimetized in her alternate death. Dr Nathan decided not to speak to him. His own identity would seem little more than a summary of postures, the geometry of an accusation. Exposed Placenta. The following week, when Dr Nathan returned, Talbert had not moved. He sat on the edge of the water-filled basin, staring into the lucid depths of that exposed placenta. His emaciated figure was by now little more than a collection of tatters. After watching him for half an hour Dr Nathan walked back to his car.”

“Mein Sein hat sich ein Leben lang weiterentwickelt. Schritt für Schritt taste ich mich, detailverliebt und horizontsüchtig, so weiter ins Ungewisse hinein. Es waren immer schon Träume, die mich getragen haben. Das Glück kam mit dem jeweiligen Weg, wenn er richtig war, hinzu. Erfolg hatte ich, weil ich die kühnsten Ideen zugelassen habe. Ich bin weder mutiger noch stärker als andere, auch nicht gescheiter. Meine Lungen haben ein bescheidenes Fassungsvermögen, mein Herz ist schon einmal operiert worden und mein Gehwerkzeug häufiger geflickt. Ich bin immer wieder aufgestanden, häufiger als andere. Auch wenn ich am Boden lag, habe ich nie zu träumen aufgehört. Ich habe meine Träume wahr gemacht, tausendundeine Idee umgesetzt. Meine Kunst zu leben – den Kopf in den Wolken, die Füße fest auf der Erde, den Tod im Blick – steckt in der Identifikation mit meinen Zielen. Weder mit meinen handwerklichen Fähigkeiten noch mit der Stimme oder der Sprache fähig, Kunstwerke zu schaffen, habe ich mich in der Kunst des Überlebens geübt. Wo immer ich dabei hinging, am Ende ging es nur noch zu Fuß weiter. Wie zu all meinen Museen auch.”

“Wenn die Entwicklung zum Autoritarismus so weit fortgeschritten ist wie in Ungarn, in der Türkei oder gar in Russland, wird kritisch- zivilgesellschaftlicher Widerstand so gut wie unmöglich. In der Türkei werden täglich Intellektuelle, AktivistInnen und JournalistInnen verhaftet, die die Regierung für gefährlich hält – sei es, weil sie wirklich Kritik an der Regierung üben, oder sei es, weil die repressiven Staatsapparate in ihrer paranoiden Wahrnehmung dies glauben. So weit sollten wir es nicht kommen lassen, schon gar nicht aus Trotz, Untergangsverliebtheit oder Besserwisserei. Wählen wir deshalb die Parteien, die sich nicht vom Rechtspopulismus anstecken lassen und seinen Forderungen hinterherlaufen. Das ist entscheidend. Wählen wir SozialdemokratInnen, Grüne, Linke, Liberale oder Konservative. Oder spenden wir an Parteien, werben wir für sie oder lassen wir uns selbst aufstellen. Man kann die SozialdemokratInnen oder die Grünen suspekt finden, zu wenig radikal, zu wenig feministisch, antikapitalistisch oder umgekehrt zu radikal, zu rot. Aber lasst uns nicht demokratische Grundstrukturen gefährden, nur weil wir meinen, besser zu wissen, wie es sein müsste.”

“Meine einst weiß geglaubte Seele hatte sich schwarz verfärbt. Je mehr ich versuchte, die Schatten darauf loszuwerden, umso weiter breiteten sie sich aus und nährten sich am Hass, der Angst und Verzweiflung in mir. Nur ein kleiner weißer Fleck hielt sich wacker und gab mir Halt, wann immer ich mich ihm zuwandte. Eli – die Person, die ich einst wie die Pest gemieden hatte, strahlte nun heller als alles andere, was mich umgab. Ein weißer kleiner Fleck auf schwarzem Untergrund. Ein einzelnes Licht, umgeben von dunkelsten Schatten.”