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Quote by Reinhold Messner

“Mein Sein hat sich ein Leben lang weiterentwickelt. Schritt für Schritt taste ich mich, detailverliebt und horizontsüchtig, so weiter ins Ungewisse hinein. Es waren immer schon Träume, die mich getragen haben. Das Glück kam mit dem jeweiligen Weg, wenn er richtig war, hinzu. Erfolg hatte ich, weil ich die kühnsten Ideen zugelassen habe. Ich bin weder mutiger noch stärker als andere, auch nicht gescheiter. Meine Lungen haben ein bescheidenes Fassungsvermögen, mein Herz ist schon einmal operiert worden und mein Gehwerkzeug häufiger geflickt. Ich bin immer wieder aufgestanden, häufiger als andere. Auch wenn ich am Boden lag, habe ich nie zu träumen aufgehört. Ich habe meine Träume wahr gemacht, tausendundeine Idee umgesetzt. Meine Kunst zu leben – den Kopf in den Wolken, die Füße fest auf der Erde, den Tod im Blick – steckt in der Identifikation mit meinen Zielen. Weder mit meinen handwerklichen Fähigkeiten noch mit der Stimme oder der Sprache fähig, Kunstwerke zu schaffen, habe ich mich in der Kunst des Überlebens geübt. Wo immer ich dabei hinging, am Ende ging es nur noch zu Fuß weiter. Wie zu all meinen Museen auch.”

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Über Leben

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Reinhold Messner
Reinhold Messner

Reinhold Messner, born on September 17, 1944, is an Italian mountaineer renowned for his extraordinary achievements in the field of mountaineering. He is the first person to summit the highest peak on each of the seven continents and the first to climb Mount Everest solo. Messner is celebrated for his contributions to mountaineering and his dedication to the sport. more

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“Wenn die Entwicklung zum Autoritarismus so weit fortgeschritten ist wie in Ungarn, in der Türkei oder gar in Russland, wird kritisch- zivilgesellschaftlicher Widerstand so gut wie unmöglich. In der Türkei werden täglich Intellektuelle, AktivistInnen und JournalistInnen verhaftet, die die Regierung für gefährlich hält – sei es, weil sie wirklich Kritik an der Regierung üben, oder sei es, weil die repressiven Staatsapparate in ihrer paranoiden Wahrnehmung dies glauben. So weit sollten wir es nicht kommen lassen, schon gar nicht aus Trotz, Untergangsverliebtheit oder Besserwisserei. Wählen wir deshalb die Parteien, die sich nicht vom Rechtspopulismus anstecken lassen und seinen Forderungen hinterherlaufen. Das ist entscheidend. Wählen wir SozialdemokratInnen, Grüne, Linke, Liberale oder Konservative. Oder spenden wir an Parteien, werben wir für sie oder lassen wir uns selbst aufstellen. Man kann die SozialdemokratInnen oder die Grünen suspekt finden, zu wenig radikal, zu wenig feministisch, antikapitalistisch oder umgekehrt zu radikal, zu rot. Aber lasst uns nicht demokratische Grundstrukturen gefährden, nur weil wir meinen, besser zu wissen, wie es sein müsste.”

“Meine einst weiß geglaubte Seele hatte sich schwarz verfärbt. Je mehr ich versuchte, die Schatten darauf loszuwerden, umso weiter breiteten sie sich aus und nährten sich am Hass, der Angst und Verzweiflung in mir. Nur ein kleiner weißer Fleck hielt sich wacker und gab mir Halt, wann immer ich mich ihm zuwandte. Eli – die Person, die ich einst wie die Pest gemieden hatte, strahlte nun heller als alles andere, was mich umgab. Ein weißer kleiner Fleck auf schwarzem Untergrund. Ein einzelnes Licht, umgeben von dunkelsten Schatten.”

“Die zwiebelartige Gestalt des Bewusstseins drückt zwar zum einen verschiedene Bewusstseinszustände aus, zeigt aber gleichzeitig, dass alle Zustände untrennbar verbunden und Teil einer Einheit sind.”

“So part of you wanted to be kissing him and another part of you felt the intense worry that comes with being intimate with someone." "Right, but I wasn't worried about intimacy. I was worried about microbial exchange." "Well, your worry expressed itself as being about microbial exchange." I just groaned at the therapy bullshit. She asked me if I'd taken my Ativan. I told her I hadn't brought it to Davis's house. And then she asked me if I was taking the Lexapro every day, and I was, like, not every day. The conversation devolved into her telling me that medication only works if you take it, and that I had to treat my health problem with consistency and care, and me trying to explain that there is something intensely weird and upsetting about the notion that you can only become yourself by ingesting a medication that changes your self.”