Quotessence
Home / Quotes / Quote by Carsten K. Rath

Quote by Carsten K. Rath

Author

Carsten K. Rath

Browse famous quotes and profile details for Carsten K. Rath. more

You May Also Like

“Mir fällt es nicht ganz leicht, Ihre Schlussfolgerungen nachzuvollziehen. Ich glaube ehrlich gesagt nicht daran, dass mich eine Waldfee mit einem Todesfluch belegt hat, weil ich ihr nicht beim Blumenpflücken geholfen habe. Mein Tag war voller Rückschläge und unglücklicher Zufälle, aber das hat weder mit meinem Karma noch mit irgendwelchen Flüchen oder den Sternkonstellationen am Himmel zu tun. An manchen Tagen läuft es eben schlechter als an anderen. So einfach ist das.”

“Ein Leben voller emotionaler Höhen und Tiefen zerrt an der Seele. Aber das Gegenteil ist eine Nulllinie der bloßen Existenz. Eine Existenz, die nichtig ist. Deshalb strecke die Arme aus und fliege, aber schaue links und rechts nach greifbarem Halt. Deshalb kämpfe für jeden Atemzug, auch wenn er eisig ist. Deshalb träume von Unerreichbarem, aber bemühe dich zumindest etwas davon zu erreichen. Denn das ist das reale Leben.”

“Nach Ansicht des Buddhismus verwechseln die meisten Menschen Glück mit angenehmen Empfindungen und Leid mit unangenehmen Empfindungen. Daher sehnen sie sich nach angenehmen Gefühlen und wollen unangenehme Gefühle vermeiden. [...] Doch darin irren sie sich gründlich. In Wahrheit haben unsere subjektiven Empfindungen kein Wesen und keine Bedeutung. Es handelt sich um flüchtige Schwingungen, die sich ununterbrochen ändern, wie die Wellen des Meeres. Wenn wir diesen Wellen zu große Bedeutung beimessen, ergreifen sie Besitz von uns und machen uns unruhig und unzufrieden.”

“Viele Menschen machen den Fehler, sich mit ihren Empfindungen, Gedanken, Vorlieben und Abneigungen zu identifizieren. Wenn Sie ärgerlich sind, denken Sie: 'Ich bin ärgerlich. Das ist mein Ärger.' Folglich bringen sie ihr Leben damit zu, bestimmte Gefühle zu suchen und andere zu meiden. Sie erkennen nie, dass das gar nicht 'ihre' Gefühle, und dass die Jagd nach bestimmten Gefühlen letztlich nur mehr Leid verursacht.”