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Leid Quotes

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Leid Quotes

“Alle Häuser haben Schlösser. Und auch Gärten haben Zäune. Mein Herz aber, das will ich nicht verschließen. Es soll leben wie ein freier Vogel. Über dunkle, große, unbekannte Wälder und tiefe, gefährliche Schluchten fliegen. Die Abenteuer und die Gefahren des Lebens, die an jeder Ecke und in jeder Sekunde warten, erleben und durch sie erstarken. Ich will mit dem Herzen leidenschaftlich genießen, selbst wenn Leidenschaft auch heißt zu leiden, dann will ich auch dies mit Leib und Seele tun. Denn ich habe nur ein Herz. Doch sei dir gewiss, es ist alles was ich habe.”

“Wer von den Leuten, die dreißig Jahre alt sind, kann heiraten? Der eine ist arbeitslos, der andere verliert morgen seine Stellung. Der Dritte hat noch nie eine gehabt. Unser Staat ist darauf, dass Generation nachwachsen, momentan nicht eingerichtet. Wem es dreckig geht, der bleibt am besten allein, statt Frau und Kind an seinem Leben proportional zu beteiligen. Und wer trotzdem andere mit hineinzieht, handelt mindestens fahrlässig. Ich weiß nicht, von wem der Satz stammt, dass geteiltes Leid halbes Leid sei, aber wenn der Quatschkopf noch leben sollte, dann wünsche ich ihm zweihundert Mark monatlich und eine achtköpfige Familie. Da soll er sein Leid so lange durch acht dividieren, bis er schwarz wird.”

“Nach Ansicht des Buddhismus verwechseln die meisten Menschen Glück mit angenehmen Empfindungen und Leid mit unangenehmen Empfindungen. Daher sehnen sie sich nach angenehmen Gefühlen und wollen unangenehme Gefühle vermeiden. [...] Doch darin irren sie sich gründlich. In Wahrheit haben unsere subjektiven Empfindungen kein Wesen und keine Bedeutung. Es handelt sich um flüchtige Schwingungen, die sich ununterbrochen ändern, wie die Wellen des Meeres. Wenn wir diesen Wellen zu große Bedeutung beimessen, ergreifen sie Besitz von uns und machen uns unruhig und unzufrieden.”

“Viele Menschen machen den Fehler, sich mit ihren Empfindungen, Gedanken, Vorlieben und Abneigungen zu identifizieren. Wenn Sie ärgerlich sind, denken Sie: 'Ich bin ärgerlich. Das ist mein Ärger.' Folglich bringen sie ihr Leben damit zu, bestimmte Gefühle zu suchen und andere zu meiden. Sie erkennen nie, dass das gar nicht 'ihre' Gefühle, und dass die Jagd nach bestimmten Gefühlen letztlich nur mehr Leid verursacht.”