“Kann man Selbstbewusstsein eigentlich irgendwo in einer Dose kaufen? Du scheinst das ja zu löffeln wie andere Nutella.” “Klar, haben sie jetzt drüben bei Wal-Mart. Aber nur für Kunden über 1,60. Tut mir leid, knapp verpasst.” HumorFunnySarahLustigJohnny Book:Road to Hallelujah Source: Road to Hallelujah
“Sind das Schneeengel, die sie da nachmacht?" Und dabei dachte ich, Kelsey wäre verrückt. Obwohl Sarah, wie sie sich im Bett wälzte, eigentlich ganz süß aussah – auf die schräge Art. „Oh Gott, ist die knuffig. Darf ich sie behalten, bitte, bitte“, flehte Kelsey neben mir und ihre Augen leuchten, was mich kurz zum Lachen brachte. „Sie ist kein Chihuahua, denn du behalten kannst.“ Kelsey schmollte, was bedeutete, dass sie auf ihre typische Art, die Unterlippe wie ein Kleinkind nach vorne schob. „Aber ich füttere sie auch und bin ganz lieb zu ihr. Versprochen.“ In diesem Moment stoppte Sarah abrupt mit ihren Bewegungen, setzte sich auf die Knie und starrte uns mit roten Wangen an. Zuerst blickte sie zu Kelsey, zu mir und dann wieder zu Kelsey, bevor sie bei mir hängen blieb. „Hat sie etwa gerade gesagt, ich sei ein Hund?“ Ich prustete los und Kelsey zwinkerte Sarah zu. „Eigentlich hat sie gesagt, dass du knuffig bist und sie dich behalten will, worauf ich gemeint habe, du bist kein Chihuahua.“ „Das ist aber auch nicht besser“, gab sie irritiert zurück, und ich zuckte mit den Schultern. „Es gibt aber Schlimmeres." (Johnny)” FunnySarahKelseyLustigJohnnyRoad To Hallelujah Book:Road to Hallelujah Source: Road to Hallelujah
“Wie ich mir schon hatte vorstellen können, machte sie im hautengen, ärmellosen Neoprenanzug eine Top-Figur. Auch wenn ich sie bereits im Bikini gesehen – also richtig angestarrt – hatte, war es beim Surfunterricht wieder etwas vollkommen anderes, da ich nun näher an sie herantreten musste. Natürlich nur, um ihre Beine richtig zu positionieren oder ihre Haltung auszubessern, während ich beim Trockentraining am Strand erklärte: »Du musst in der Mitte immer fest bleiben, sonst hast du auf der Welle keine Chance. Körperspannung ist das A und O beim Surfen. Und natürlich Talent«, witzelte ich großspurig und Sarah verdrehte ihre hübschen, grünen Augen. »Klar, du hast aber auch überall Talente, stimmt‘s?« »Stimmt genau!« »Kann man Selbstbewusstsein eigentlich irgendwo in einer Dose kaufen? Du scheinst das ja zu löffeln wie andere Nutella«, gab sie schlagfertig zurück. Unbekümmert zuckte ich mit den Schultern. »Klar, haben sie jetzt drüben bei Wal-Mart. Aber nur für Kunden über 1,60. Tut mir leid, knapp verpasst.«” HumorSarahLustigJohnnySpaß Book:Road to Hallelujah Source: Road to Hallelujah
“Wie immer hatte seine rauchige, tiefe Stimme eine beinahe schon hypnotisierende Wirkung, die einen dazu brachte, ihm näherrücken zu wollen. Dass seine Erscheinung auf dem erhöhten Hocker, mit zerrissener Jeans und den längeren, pechschwarzen Haaren ebenfalls die Hormone hochschießen ließ, war ein weiterer Zuckerguss. Aber am liebsten mochte ich seine Ausstrahlung, die er beim Singen bekam. Diese tiefen Gefühle, die er mit seinen Texten, seiner Stimme durch den Raum direkt in die Seele hineintragen konnte. Andere würden bei den Songs einen Beat oder ein Schlagzeug im Hintergrund haben wollen, nicht nur eine Wahnsinnsstimme und Gitarrenmusik – aber genau das passte perfekt zu ihm, denn es war so unverfälscht und ehrlich. So wie Musik sein sollte. Bei seinem Gesang kam es mir vor, als würde er sich öffnen und eine Seite zeigen, die er sonst verschlossen hielt. Und besonders dann fühlte ich mich Johnny immer vollständig verbunden, als teilten wir durch die Musik ein spezielles Band. Was natürlich vollkommener Blödsinn war. Diese Gefühle teilte wohl jedes zweite Mädchen, das ihn singen hörte, und aus seiner männlichen Warte wäre es wohl wirklich blöd gewesen, das nicht ein klein wenig auszunützen. Nicht, dass ich es okay fand – es war dennoch widerlich –, aber wenn ich ihn singen sah und hörte, konnte ich die Situation ein bisschen besser verstehen. Seine Anziehung war unbestreitbar. Würde ich die aufkeimenden Gefühle für ihn nicht entschieden von mir weisen, könnte ich ein leichtes Flattern im Magen spüren. Dumme, idiotische Gefühle, schimpfte ich mich selbst. Unter dem Vorwand, mir etwas zu trinken zu holen, und um meiner unnötigen Hormonausschüttung den Hahn abzudrehen, ging ich aus dem Raum, bis Johnny fertig war.” GefühleSarahMusikJohnny CornJohnnyGitarre Book:Road to Hallelujah Source: Road to Hallelujah
“Sein braungebrannter Oberkörper war noch ein wenig feucht und Wasser tropfte von seinen langen dunklen Haaren auf seine Haut. Ich biss mir auf die Unterlippe, was die einzige Bewegung war, zu der ich fähig war. Mir war klar, dass ich ihn peinlicherweise jetzt genau wie die Schlampen im Club wollüstig anschmachtete, aber ich konnte nichts dagegen tun. Eigentlich sollte ich wirklich gehen, aber ich konnte nicht. Außerdem, hatte er mich nicht schon einmal genau so im Badezimmer beobachtet? Also war es nur fair. Er war so verdammt gut anzusehen und mein Körper reagierte wie der jeder Frau bei diesem Anblick. Mir wurde heiß, nicht nur im Gesicht, sondern überall, vor allem weiter unten. Dabei hatte ich ihn schon in seinen Badeshorts gesehen, aber dennoch, das hier war etwas komplett anderes. Was noch schlimmer wurde, als er das Tuch von der Hüfte löste und begann, damit seine Haare zu rubbeln. Unter der Haut bewegten sich die Muskeln seines Rückens, die hinunter zur schmalen Hüfte verliefen. Mein Blick ging noch tiefer und ich hatte keine Spucke mehr im Mund, als ich seinen Po betrachtete. Unwillkürlich krallte ich die Finger in meine Shorts, was zur Folge hatte, dass mir das Handy aus der Hand rutschte und auf den Boden fiel. Der Teppich war dick und dämpfte das Geräusch, aber man konnte es dennoch deutlich hören. Instinktiv wollte ich die Augen zusammenpressen, so wie kleine Kinder, die sich nur mit dem Gesicht hinter einem Vorhang versteckten, und glauben, wenn sie den anderen nicht sehen konnten, dann würden sie auch nicht gesehen werden. Was natürlich nicht der Fall war. Daher schluckte ich und sah wieder hoch und – wie erwartet – in Johnnys Gesicht, als er über die Schulter blickte. Und was ich in seinen tiefblauen Augen lodern sah, erregte mich stärker und machte mir gleichzeitig mehr Angst, als alles zuvor. Meine Augen blieben an seinen haften, auch als ich aus den Augenwinkeln bemerkte, wie er das Handtuch wieder um die Hüfte legte. Langsam drehte er sich um und beinahe raubtierhaft zielstrebig kam er auf mich zu, wie ein geschmeidiger Panther, den nichts stoppen konnte. Kurz vor mir blieb er stehen, als würde er warten, ob ich davonlief oder nicht. Auf keinen Fall, jetzt nicht mehr. Zu keinem Zeitpunkt hatte er den Blickkontakt zu mir unterbrochen, er musste meine Gedanken darin gelesen haben. Seine Hände umfassten mein Gesicht, strichen mir halbfeuchte Haare aus der Stirn und dann beugte er sich zu mir hinab. Ich hielt den Atem an, wartete auf seine Lippen, die sich aber nicht auf meine legten, sondern einen Zentimeter vorher verharrten. Als würde er noch immer auf meine Entscheidung warten. Mir wurde klar, dass ich diese schon lange getroffen hatte, nur viel zu feige und engstirnig gewesen war, sie mir auch einzugestehen. Ich griff in seine nassen Haare und zog ihn das verbleibende Stück zu mir hinunter. Ein Blitzschlag fuhr von meinen Lippen ausgehend durch meinen Körper, zwischen meine Beine – dann war es um mich und meine Selbstbeherrschung geschehen. Und wie es aussah, auch um seine. Denn statt weiterhin so sanft mein Gesicht zu halten, rutschten seine Hände meinen Rücken entlang bis er an meiner Hüfte angelangt war und sie fest drückte. Wie von selbst bog sich ihm mein Körper entgegen und ich strich mit der Zunge über seine Lippen, dann öffnete ich den Mund für seine und unser Kuss wurde fordernder. Seine Hände glitten noch weiter hinunter, umfassten meinen Po und während wir uns keuchend küssten, hob er mich mit einem Ruck hoch. Meine Beine schlang ich um seine Hüfte und unter dem Tuch konnte ich ihn spüren, was mir ein Stöhnen entlockte, das mir noch nie über die Lippen gekommen war. Daraufhin gab Johnny einen erstickten Laut von sich, küsste mein Kinn, meinen Hals und knabberte am Ohr, an dem er heiser flüsterte: »Sag mir, dass ich aufhören soll.« »Hör nicht auf«, bat ich leise und drückte mich nur noch fester an ihn.” SexySarahRomantischJohnnyKussHeißNackt Book:Road to Hallelujah Source: Road to Hallelujah
“Kurz hörte ich Johnny nach Luft schnappen, doch dann hatte ich die Distanz zwischen uns überwunden und fuhr vorsichtig mit den Lippen über seinen Mund, der sich genauso weich und himmlisch anfühlte wie er aussah und wie ich ihn in Erinnerung hatte. Verdammt aber auch, davon könnte man süchtig werden. Eine angenehme Wärme breitete sich in mir aus und mein Herz flatterte, als mein Atem dort anfing, wo seiner aufhörte. Anstatt den Mund zu öffnen und mich wirklich zu küssen, wie ich es von ihm erwartet hätte, hielt Johnny vollkommen still und wartete ab. Da meine Vernunft bereits zum Teufel gegangen war, drückte ich mich noch fester an ihn und küsste ihn bestimmter, öffnete meinen Mund für ihn. Dann begann er endlich mich richtig zu küssen, als würde er nur durch mich atmen. Unsere Zungen begegneten sich, dann strich ich an seiner Unterlippe entlang, biss sanft hinein, was ihm ein Stöhnen entlockte und mir Hitze an Stellen bereitete, die sehr lange kein Mann mehr berührt hatte.” SarahJohnnyKussHerzflatternHitze Book:Road to Hallelujah Source: Road to Hallelujah