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Quote by Mouloud Benzadi

“Diejenigen, die behaupten, dass Geld kein Glück bringt, sind wie ein Fuchs, der, wenn er die Trauben nicht erreichen kann, sagt, sie seien nicht reif.”

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Mouloud Benzadi

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“Wollte er die Besserung der Zustände? Er wollte die Besserung der Menschen. Was war ihm jenes Ziel ohne diesen Weg dahin? Er wünschte jedem Menschen pro Tag zehn Hühner in den Topf, er wünschte jedem sein Wasserklosett mit Lautsprecher, er wünschte jedem sieben Automobile, für jeden Tag der Woche eines. Aber was war damit erreicht, wenn damit nichts anderes erreicht wurde? Wollte man ihm etwa weismachen, der Mensch würde gut, wenn es ihm gutging? Dann müssten ja die Beherrscher der Ölfelder und der Kohlegruben wahre Engel sein!”

“Die Mehrzahl der Menschen reist Zwischendeck, fährt dritte Klasse, geht zu Fuss auf der Straße, die Mehrzahl der Menschen. Die Mehrzahl der Menschen arbeitet mit acht Jahren, mit zwanzig heiraten sie, mit vierzig sterben sie, die Mehrzahl der Menschen. Abgesehen von der Mehrzahl der Menschen reicht das Brot für alle, Reis auch, Zucker auch, Stoff auch, Butter auch, das reicht für alle, nur nicht für die Mehrzahl der Menschen. Kein Schatten ist auf der Erde der Mehrzahl der Menschen, kein Licht auf der Straße, keine Scheibe im Fenster, nur die Hoffnung ist der Mehrzahl der Menschen gegeben, ohne Hoffnung könnten sie nicht leben.”

“»Meine Zarte, bekommt dir der Schnaps nicht? Aber du fällst in Arme, die täglich in der Erde buddelnm und Zorka lacht, hustet. Du bist umsonst gekommen, Prinzessin! Du suchst etwas, was es in dieser Welt nicht gibt. Hier regiert der Lauf der Welt, kapiert? Der arme Scheißer bleibt arm, der reiche Pinkel genießt die Aussicht auf die Ewigkeit! Und die Moral? Die schöne Moral ist geizig und hat es lieber bequem. Bei uns bekommt die Moral Keuchhusten oder weiche Knie! Zorka kickt das Gartentor auf.«”

“Als hätte ich damals schon geahnt, dass es in diesem Haus nicht nur nach Zigaretten, Kaffee, Schweiß und Eisen roch, sondern nach Schicksal - wie erhaben und furchterregend es doch klingt, das Schicksal, unabänderlich, groß, die von Gott geschickte Fügung; und wie verlogen, alles einer das menschliche Leben lenkenden Macht zuzuschieben, die mit der eigenen Verantwortung, dem eigenen kleinen Leben nichts zu tun hat, und ins Allmächtige auszuweichen, wenn es darum ginge, menschliche Antworten auf menschliche Fragen zu finden. Mittlerweile weiß ich, dass oft von Schicksal die Rede ist, wenn es eigentlich darum ginge, zu schweigen. Oder zu erzählen. Nein, damals habe ich nicht über das Schicksal nachgedacht. Ich fürchtete mich nur vor dem, was mich hinter dem Vorhang erwartete, und vermutlich ahnte ich, dass Armut nie folgenlos blieb.”

“Craving for power, titles and promotion to high places is not a tool for carving impacts in the heart the world. High positions polluted by bad character are the poisons that dehydrate the world of positive virtues.”

“What is the value of sensitives? Look around: we live in a ugly and stupid world which could have been prevented if sensitives had been present, and had the power to influence things. That block-shaped, pressed concrete, ugly shopping mall? The princess would opine that no one could have any peace of mind with such hideous backgrounds, and demand something like a traditional building, with ornate spires and comfortable human spaces instead. Grating, two-note music ranting about copulation and projected sexual desire? No princess would want this crass gibberish around her, nor would she recognize music which neglected the finer parts of composition, melody, harmony, rhythm, and narrative. She would hire Schubert instead. Schools that treat students like livestock, jobs that are jails, marriages that are suicide pacts, and boring tract housing? Similarly, a princess would have no use for those, and perceive that these would be abusive to her so must be to others as well. As children, we made fun of the sensitivity of the princess. A pea, under twenty mattresses, really? The point — in the visual-metaphorical language of fable, religion, literature, and conspiracy theory — tells us that sensitivity is in fact needed, and it needs power to save the rest of us from what we do not yet perceive. In this story, the princess is simply a finer instrument. After twenty years, we might notice that we woke up tired in the mornings, and eventually investigate and find the pea, but she knew right away, intuitively and by the nature of her character. This is part of what makes an aristocrat.”