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Quote by Nicole Gozdek

“Es kostete Zacharias keinerlei Mühe, den Auserwählten zu finden. Es gab nicht viele Erwachsene, die sich um diese Tageszeit zu Hause aufhielten, und der Mann stand mitten auf der Straße, die Hände in die Hüften gestützt, den Blick auf den Boden gerichtet, als wäre er in schwere Grübeleien versunken oder – noch schlimmer – als hätte er sich in diesem Moment entschlossen aufzugeben. Im Näherkommen nahm Zacharias den Mann genauer in Augenschein. Das Symbol auf der Stirn des etwa Vierzigjährigen war trotz seiner Körperhaltung gut zu sehen. Es leuchtete heller als gewöhnlich, ein Zeichen dafür, dass die Magie der Prophezeiung gerade verstärkt Druck auf den Sucher ausübte. Zacharias sah den Mann schwer atmen und beschleunigte seine Schritte. »Kann ich Ihnen helfen?«”

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Work

Prophezeiungen für Jedermann

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Author

Nicole Gozdek

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“Moara încetase de mult să își mai scrie povestea, dar reminiscențe hoinăreau printre amintiri. Cosânzenele de altădată încă încingeau hora pe cărarea ce ducea către moară. Era atât de multă magie scăldată între razele de soare ce se pierdeau printre crengile prunilor. O bucurie scrisă de intensitatea emoţiilor pe fila timpului, printre petalele pline de culoare ale florilor ce zâmbeau a prospețime. Era viață și voință în fiecare celulă, în fiecare clipă. Și oamenii... Glasurile, cuvintele, accentul, bunăvoința, privirile pline de înțelepciune și blândețe. O lume întreagă, condensată în imagini peculiare, printre secundele realității de odinioară. Și mai era ceva. Era Tihna. Curată și sfântă. Tihna ce își înălta cântecul în surdină, plutind peste toate neputințele lumii, lăsându-și brațele într-o divină îmbrățișare a universului. Pace și liniște. Lumină și împăcare. Așa începeau toate duminicile.”

“Je kon, bedacht ik, alleen op de liefde van een vrouw rekenen als je in staat was iets van magie in haar achter te laten. Vlak voordat je de deur uitging, in de ochtend of, beter nog, op een onverwacht moment, goochelde je charme en inspiratie door elkaar en liet je zo in haar iets van verwondering, verbazing achter. Dan vertrok je en liet de magie zijn krachtige werk doen. Lukte je dat niet, dan kwam je vanzelf op de koffie. Dat overkwam mij. De magie bleef achterwege en wij werden fantomen voor elkaar. Als schaduwen streken we langs elkaar heen. Dan kon je maar het beste gaan rennen.”

“»Die Mauer! Die Mauer ist direkt vor uns!«, dachte er beklommen und hielt weiter auf den Abschnitt zwischen zwei Eisenpfählen zu, auf die der Pfeil zeigte. Noch immer kam nicht der Befehl zum Anhalten. Er hörte Schreie von den Wachen, ein Alarm schallte durch die Nacht, als die Soldaten nun erkannten, dass sie angegriffen wurden. Schüsse fielen, aber seltsamerweise wurde kein einziger in ihre Richtung abgegeben, obwohl sie eigentlich deutlich von der Mauer aus zu sehen hätten sein müssen. Die Illusions- und Ablenkungszauber wirkten! Noch dreißig Fuß. Zwanzig. Zehn. Und plötzlich waren sie da und Zacharias schloss unwillkürlich die Augen, als der Vorderreifen die Mauer berührte – und ohne Widerstand durch sie hindurchglitt, als wäre auch sie ein Trugbild.”

“Auch wenn Niliana ihm erzählt hatte, dass ihre Magie so nicht funktionierte, sondern nur auf Literatur angewendet werden konnte, so wusste er es instinktiv besser. Er hatte die Magie gespürt, die Inspiration, die aus seiner Not entstanden war und die die Basis für seinen ersten Thriller gelegt hatte. Er musste sie lediglich wieder auf ihre Situation anwenden, sich vorstellen, sie wären die Figuren seines neuesten Thrillers, bei dem es ein Happy End geben sollte.”

“Sie hatte genug Trübsal geblasen! Wenn sie nicht wollte, dass ihre Zukunft den Bach herunterging, dann musste sie das Problem selbst angehen. Ihr Vater konnte als Gouverneur zwar dafür sorgen, dass sie ihren Entführer nie wieder sehen musste, aber das reichte ihr nicht. Er würde dennoch für immer ihr Bündnispartner sein und die Tatsache, dass sie ohne ihn, ohne seine regelmäßige Berührung, noch nicht einmal das kleinste Fitzelchen ihrer Kräfte nutzen konnte, war mehr, als sie ertragen konnte. Sie wollte ihre Kreativität und ihre Freiheit zurück!”