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Quote by Mouloud Benzadi

“Wenn man eine Sprache lernt, lernt man nicht nur, sie zu sprechen und zu schreiben. Man lernt auch, offen, tolerant, freundlich, rücksichtsvoll und weltoffen gegenüber allen Menschen zu sein.”

Quote by Mouloud Benzadi

Author

Mouloud Benzadi

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“Es waren ausschließlich Männer, diese zwanghaften Buchkäufer und Sammler, die erfüllt waren von der neurotischen Überzeugung, wenn sie es nur einen Tag versäumten, hierherzukommen, könne damit auch ein Buch verloren sein oder zumindest in den Händen eines anderen Käufers landen. Was für ein Leben führten sie? Das Arcade war für sie das erste Ziel des Tages , wo sie rasch vorbeischauten, um einen Blick auf die Neuzugänge zu werfen, die am Fuße von Pikes Plattform aufgestapelt lagen; eine obligatorische, tägliche Suche nach verborgenen Schätzen. Raffgier trieb sie an und Missgunst - die beiden Ingredenzien einer jeden Passion, wie ich vermutete.”

“Ich bin zum Bersten voll mit einem neu gefundenen Gefühl für meine eigene Existenz. Starke und kraftvolle Frequenzen. Meine Seele wandert in weite, offene Felder und lang-vergessene Lande mit unbegrenzten Möglichkeiten. Ich bin noch nicht ganz so weit. Stille haltend in Vorahnung, möchte ich nicht verpassen, meine innere Stimme zu hören – sanft und tief. Mit mir sind freundliche Himmel an regnerischen Tagen und mein Leben wird wärmer.”

“Geometry of Guilt. Later, when the studio was deserted, Dr Nathan saw Talbert standing on the roof of the maze, surveying the contours of the sloping basin below. His dark-skinned face resembled that of a pensive architect. Once again Karen Novotny had died, Talbert’s fears and obsessions mimetized in her alternate death. Dr Nathan decided not to speak to him. His own identity would seem little more than a summary of postures, the geometry of an accusation. Exposed Placenta. The following week, when Dr Nathan returned, Talbert had not moved. He sat on the edge of the water-filled basin, staring into the lucid depths of that exposed placenta. His emaciated figure was by now little more than a collection of tatters. After watching him for half an hour Dr Nathan walked back to his car.”

“Mein Sein hat sich ein Leben lang weiterentwickelt. Schritt für Schritt taste ich mich, detailverliebt und horizontsüchtig, so weiter ins Ungewisse hinein. Es waren immer schon Träume, die mich getragen haben. Das Glück kam mit dem jeweiligen Weg, wenn er richtig war, hinzu. Erfolg hatte ich, weil ich die kühnsten Ideen zugelassen habe. Ich bin weder mutiger noch stärker als andere, auch nicht gescheiter. Meine Lungen haben ein bescheidenes Fassungsvermögen, mein Herz ist schon einmal operiert worden und mein Gehwerkzeug häufiger geflickt. Ich bin immer wieder aufgestanden, häufiger als andere. Auch wenn ich am Boden lag, habe ich nie zu träumen aufgehört. Ich habe meine Träume wahr gemacht, tausendundeine Idee umgesetzt. Meine Kunst zu leben – den Kopf in den Wolken, die Füße fest auf der Erde, den Tod im Blick – steckt in der Identifikation mit meinen Zielen. Weder mit meinen handwerklichen Fähigkeiten noch mit der Stimme oder der Sprache fähig, Kunstwerke zu schaffen, habe ich mich in der Kunst des Überlebens geübt. Wo immer ich dabei hinging, am Ende ging es nur noch zu Fuß weiter. Wie zu all meinen Museen auch.”