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Quote by Mohsin Hamid

“But it wasn't the right season to lift off. Not yet. I sat in my apartment and looked out over the city, and I just didn't feel any passion to write about the place. I didn't give a damn about local politics; I wasn't moved by the issues. I missed home. And I was frustrated by people who actually thought the world was a centre and that centre was here. ‘The world's a sphere, everyone,’ I wanted to say. ‘The centre of a sphere doesn't lie on its surface. Look up the word 'superficial', when you have a chance.”

Quote by Mohsin Hamid

Work

Moth Smoke

Moth Smoke is a novel that delves into the complexities of addiction and the societal decay during the British colonial period in India. The story is set against the backdrop of a small Indian town, where the protagonist grapples with his personal demons and the broader issues of his time. more

Author

Mohsin Hamid
Mohsin Hamid

Mohsin Hamid is a Pakistani-British writer born in Karachi in 1971. His works often explore themes of globalization, identity, and modernity. Hamid's debut novel, 'The Reluctant Fundamentalist,' published in 2001, received widespread acclaim and earned him numerous awards. His other notable works include 'How to Get Filthy Rich in Rising Asia' and 'The Reluctant Fundamentalist'. more

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“Warum macht es mich so traurig, wenn ich an damals denke? [...] Ist es das Wissen, was danach kam und daß danach nur ans Licht kam, was schon da war? Warum? Warum wird uns, was schön war, im Rückblick dadurch brüchig, daß es häßliche Wahrheiten verbarg? [...] Weil Glück nur stimmt, wenn es ewig hält? Weil schmerzlich nur enden kann, was schmerzlich gewesen ist, unbewußt und unerkannt? [...] Ist es das, was mich traurig macht? Der Eifer und Glaube, der mich damals erfüllte und dem Leben ein Versprechen entnahm, das es nie und nimmer halten konnte? [...] Ist diese Traurigkeit die Traurigkeit schlechthin? Ist sie es, die uns befällt, wenn schöne Erinnerungen im Rückblick brüchig werden, weil das erinnerte Glück nicht nur aus der Situation, sondern aus einem Versprechen lebte, das nicht gehalten wurde? (SS.38-39)”

“Aber was war das überhaupt, das Gedächtnis? Salman überlegte, schrieb auf, strich vieles wieder durch und fand, dass es zu simpel wäre, das Gedächtnis nur als Archiv zu betrachten. Es war viel mehr. Tage brauchte er, bis er das passende Bild fand: Das Gedächtnis ist eine unsichtbare Stadt. Die hat mehrere Vergnügungsviertel, Geheimverstecke, Reparaturwerkstätten aller Art, einen Friedhof, eine Leichenhalle, ein Krematorium, mehrere Tempel für Heilige, dunkle Gebiete, die man fürchtet und meidet, ein Museum, Verliese für Verhasste, Kühlräume, einen Heizkessel zum Aufwärmen alter Erlebnisse und Gärten, die gegossen, gepflegt oder vernachlässigt werden. Auch Supermärkte für glitzernden Schrott, Lügen und Legenden, die er in der Familie, Schule und Kirche für wahr gehalten und gespeichert hatte und die sein Denken beeinflussten.”

“Es gab einmal – Merken Sie, wie sich, von der Sonne an dieser Wand hervorgepresst, der Duft der Glyzinie herauslöst und (vom Licht ungehindert) wie in einer heimlichen Weiterleitung von Teilchen zu Teilchen der Myriaden von Elementen der Dunkelheit dieses Zimmer durchdringt? Das ist die Substanz der Erinnerung – Gefühl, Gesicht, Geruch: die Muskeln, mit denen wir sehen, hören und fühlen – nicht Bewusstsein, nicht Denken: So etwas wie Gedächtnis gibt es nicht: Das Gehirn entsinnt sich nur dessen, wonach die Muskeln greifen: nicht mehr, nicht weniger: Und was dabei herauskommt, ist normalerweise ungenau und falsch und verdient nur die Bezeichnung Traum.”