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Gefahr Quotes

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Gefahr Quotes

“Doch dieses Mal war Lerio nicht schnell genug. Er hatte losgelassen und zwei Schritte gemacht, als der Panther schon herumgewirbelt war und sich auf ihn gestürzt hatte. Die Luft wurde ihm aus den Lungen gepresst, als die viel größere Raubkatze ihn halb unter sich begrub und ihm die Zähne in den Nacken presste. Warmer Atem strich über seinen Hals und Lerio erstarrte.”

“Wie festgefroren starrte Niliana auf den Pistolenlauf, der auf ihr Gesicht gerichtet war. Gleich würde sie sterben. Sie hatte noch nicht einmal Angst. Warum hatte sie keine Angst? Es war so surreal. Als hätte die Göttin ihr Gefühl für Realität zerstört. Als könnte sie nicht wirklich sterben, weil dies nur eine Geschichte war. Eine Geschichte, in der die Guten glücklich weiterlebten und die Bösen bestraft wurden.”

“Im nächsten Moment spürte er, wie etwas Schweres in seine Seite krachte und ihn zu Boden riss. Er landete unsanft auf dem Boden, sodass ihm kurz die Luft wegblieb, und ächzte. Was war geschehen? Hatte ihn ein Zug erwischt? Sein ganzer Körper schmerzte und seine Brust brannte, als hätte er sich ein paar Rippen gebrochen. Mühsam drehte er den Kopf und blickte in das Antlitz eines schwarzen Monsters, das ihn mit geblecktem Maul drohend anknurrte. Geifer lief ihm von den langen, gefährlich aussehenden Reißzähnen, die immer näher kamen. Und Jay begriff, dass Mordlust in den finsteren Augen des Untiers glänzte.”

“Emanio zuckte schuldbewusst zusammen, als er sich an seine Pflichten erinnerte. Die Stunden, die er mit dem Luchs verbracht hatte, waren die glücklichsten seit seiner Verwandlung gewesen. Ihm war es gelungen, alle Sorgen und Gedanken an den Fluch, den Attentäter und die Hexe zu vergessen. Doch seine Feinde verschwanden nicht, nur weil er nicht an sie dachte. Ich bin dumm gewesen. Leichtsinnig.”

“In diesem Moment hatte sich Brutus wieder aufgerappelt und schüttelte wild den Kopf. Ein Grollen, wie sie es nie zuvor gehört hatte, stieg aus seiner Kehle empor. Sein Blick richtete sich auf den Teufel und dann passierte etwas. Sie hatte schon häufig gesehen, wie ihr Freund die Helligkeit aus seiner Umgebung zu schlucken schien und eine Art Nebel oder Dunst um sich herum verbreitete, doch das, was er jetzt verströmte, war eine brennende Dunkelheit. Schwarz wie die Nacht und mit dunkelroten Funken in ihr züngelte sie voran und dehnte sich immer weiter aus. Was geschah hier?”

“Die Kreatur vor ihr hätte einem Horrorfilm entsprungen sein können. Von pechschwarzer Gestalt erweckte sie den Eindruck, das Sonnenlicht zu schlucken und einen unnatürlichen Nebel um sich herum zu verbreiten. Sie erhob sich zwar nur knapp fünf Fuß vor ihr in die Höhe, doch aus dem Kopf traten noch zwei spitze Hörner aus, sodass sie insgesamt größer als Niliana war. Geifer lief ihr über die langen Reißzähne, die ihr aus dem leicht geöffneten Maul ragten, und ein bedrohlich klingendes Knurren ertönte. Niliana sah die schwarzen Augen des Dämonenwesens kurz rötlich funkeln und dann ihre normale Farbe annehmen, was bedeutete, dass der Höllenhund sein Ziel gesucht und gefunden hatte: sie.”