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Terrorismus Quotes

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Terrorismus Quotes

“Sonett von Palästina Ich möchte keinen Krieg führen, Ich möchte nur eine Familie gründen. Ich möchte kein leeres Mitleid, ich suche die Menschlichkeit in den Menschen. Völkermord als Selbstverteidigung zu bezeichnen, ist reine Lehrbuchdiplomatie. Unschuldige zu töten, um die Kontrolle zu behalten, ist ein Akt terroristischer Heuchelei. Makler können einen Waffenstillstand herbeiführen, aber sie können uns niemals Freiheit geben. Sie veranstalten nur Versammlungen, während wir das ganze Jahrhundert hindurch leiden. Deshalb sage ich euch, ihr Luxusmenschen: Schaut uns in die Augen, ihr werdet euren Trugschluss erkennen.”

“Ich halte nichts von dem Satz, Islam und Islamismus hätten nichts miteinander zu tun. Ich halte auch nichts von apologetischen Sätzen, wie wir sie nach den Anschlägen von Paris wieder gehört haben, diese Anschläge hätten mit dem Islam nichts zu tun. Denn die Extremisten berufen sich schließlich auf kein anderes Buch als auf den Koran. Es gibt innerhalb der islamischen Theologie eine Bandbreite an Positionen – von friedlichen, menschenfreundlichen bis hin zu menschenverachtenden, gewalttätigen Haltungen. Die eigentliche Frage ist, warum sich einige Menschen auf die humanen Aspekte der 1400-jährigen Ideen-Geschichte des Islam beziehen und andere auf die grausamen. Die andere Frage ist, wie wir die offenen, menschenfreundlichen Positionen stärken können. Es ist ein Verdrängungsmechanismus, zu behaupten, die Gewalt, die wir erleben, habe nichts mit dem Islam zu tun. Es ist das Ausweichen vor einer kritischen Auseinandersetzung mit den Teilen der islamischen Tradition, die längst überholt sind. Die islamische Theologie muss sich dieser Auseinandersetzung stellen.”

“Europa kann dieses Problem [Anm.: Die Terrororganisation IS], selbst wenn wir alle einer Meinung wären, nicht sofort lösen. Wir haben in der Region zwei Schlüsselstaaten, die wir zusammenbringen müssen - das eine ist der Iran und das andere ist Saudi-Arabien. Das sind nämlich die beiden Staaten, die die unterschiedlichen Religionsgruppen in der Region am stärksten repräsentieren - Erzfeinde, die, wenn die sich zusammenschließen würden, wenn Europa [...] es schaffen würde den Iran und Saudi-Arabien dazu zu bringen in dieser Region ein Stück für mehr Ordnung zu sorgen - und zwar gemeinsam - dann hätte Europa diplomatisch ein riesen Schritt vorwärts gemacht.”