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Quote by Astrid Rosenfeld

“Macht man das nicht ständig? Außer Acht lassen, dass die Menschen, die in unser Leben treten, bereits ihre Geschichten, Wunden und Geheimnisse besitzen, die rein gar nichts mit uns zu tun haben?”

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Astrid Rosenfeld

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“Wenn das Leben die Summe der Entscheidungen ist, die wir treffen, [...] dann verbringen wir zu viel Zeit unseres Lebens damit, diese Entscheidungen zu bedauern. Zu viel Zeit wird mit Bedauern verschwendet. Dabei können wir die Vergangenheit nur zur Kenntnis nehmen und akzeptieren. Sie ist vorbei und vorüber. [...] Wer sagt, dass das Leben einen Sinn ergeben muss? Dass es uns Erklärungen schuldet? Vielleicht gibt es so etwas wie Gerechtigkeit nicht. Vielleicht wird es nie Frieden oder auch nur eine Erklärung geben. Doch es gibt Hoffnung [...]. Und es gibt Liebe.”

“Zu diesem Zeitpunkt bin ich zweiundzwanzig, der Umstand, erwachsen zu sein, gefällt mir außerordentlich. Doch Teil dieses Erwachsenseins ist die beunruhigende Einsicht, wie schlecht ich mich im Leben auskenne. Man muss extrem viel wissen, und das Leben ändert sich ständig. Vor drei jahren war die Welt noch geordneter, da war ich vollkommen sicher in dem, was ich gedacht, und in dem, was ich empfunden habe, so sicher, wie nur jemand sein kann, der völlig ahnungslos ist. Absolute Überzeugungen, absolute Gefühle: das macht die Dinge übersichtlich. Jetzt hingegen: wenn ich an die Gegenwart denke, schlägt mein Herz unregelmäßig. Und wenn ich an die Zukunft denke, kommt ein Stechen dazu. Wachstumsschmerzen, ich weiß.”