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Kultur Quotes

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Kultur Quotes

“Ich bin kurz davor, mein Studium zu beenden. Für die meisten anderen ist spätestens das der Moment, um unabhängig zu werden. Aber bei uns läuft das alles einfach anders ab. Unsere Familien formen uns nicht nur, wenn wir jünger sind, sie bleiben durchgehend immer präsent. Jede wichtige Frage, die wir uns stellen, auch wenn wir erwachsen sind, versuchen wir nicht allein zu beantworten, sondern gemeinsam, mit der Familie im Hinterkopf." "Unsere Kultur baut halt auf Gemeinschaften auf", sagt Arwa. "Würden wir mehr auf das Individuelle achten, wären wir …" Sie zuckt mit den Schultern. "Der Westen?" "Wahrscheinlich. Aber ich frag mich halt, gibt es nur das eine oder andere? Also, geht auch etwas dazwischen?" "Zwischen Wir und Ich?" "Zwischen Wir und Ich. Ja, irgendwie schon." Ich fahre mir über meine Augen. "Wenn ich zum Beispiel meine Familie wegdenke, wer bin ich dann?”

“1. Wir sprechen oft griechisch, ohne es zu wissen — in unseren Wörtern, in unseren Bildern, manchmal sogar in unserem Denken. 2. Sprache ist mehr als ein Mittel zur Verständigung; sie ist ein Schatz, in dem Geschichte, Kultur und Menschlichkeit weiterleben. 3. Zwischen Mythos und Alltag, zwischen Humor und Wissen zeigt sich, wie nah uns das Griechische bis heute geblieben ist.”

“Ich glaube fest daran, dass jede Generation ihre eigene Aufgabe hat. Die Generation unserer Eltern hatte die Aufgabe die Perle des indischen Ozeans, die wunderschöne Insel Sri Lanka zu verlassen, um sich, und gerade uns, ein Leben in Sicherheit zu schenken. Dafür sollten wir Ihnen unendlich dankbar sein. Und die einzige Möglichkeit die ich sehe, wie wir dies zurückzahlen können, ist jede Chance die uns gegeben wird, zu nutzen, alles aus unserem Leben zu machen.”

“Sonst im Land überall Barock. Barocke Kirchen, Gutshöfe, Schlösser, Klöster, Kapellen. Was nicht einmal die Genossenschaften und Baumärkte [...] schaffen, hat das Barock längst erledigt, die größtmögliche Gleichmacherei, die Zerstörung der Architektur und Landschaft. Renaissancefassaden wichen barocker Ornamentik, gotische Altäre fielen schwülstigen Barockbildern zum Opfer, romanische Fresken verschwanden hinter aufgemaltem Marmor. Die Menschen gleichem dem Barock, fett, falsch und scheinheilig. (Norbert Silberbauer: Franz. Ein Leidensweg in 14 Stationen, in: Erlesenes Weinviertel)”