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Quote by Judith Holofernes

“Schon mit Anfang zwanzig hatte ich mich, nach meiner Niederlage gegen die bösartige Ikea-Hollywoodschaukel, in einer Therapie mit dem Unterschied von Drive und driven auseinandergesetzt. Ich hatte tief hineingeschaut in meine Kindheit und Jugend und wusste seitdem, dass ich zwei Arten von Ehrgeiz in mir trug. Eine helle, lustvolle und eine bedürftige, abhängige. Für diese zwei Arten von Ehrgeiz kennt die deutsche Sprache keine unterscheidenden Worte, und doch sind sie grundverschieden.”

Quote by Judith Holofernes

Work

Die Träume anderer Leute

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Author

Judith Holofernes

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“Das habe ich gelernt: Liebe ist ein Wort, das du nur mit blutroter Tinte schreiben solltest. Liebe treibt dich dazu, die seltsamsten Dinge zu tun. Sie lässt dich regenbogenfarbene Bonbons verteilen, sie lässt dich in roten Schuhen durch die Straßen tanzen, und sie schreckt nicht davor zurück, dich nachts mit blutenden Händen Gräber in paradiesische Gärten hacken zu lassen. Liebe schlägt dir tiefe Wunden, aber auf eine ihr eigenen Art heilt sie auch deine Narben, vorausgesetzt, du vertraust ihr und gibst ihr die Zeit dazu. Meine Narben werde ich nicht anrühren. Ich werde neue Wunden davontragen, noch ehe die alten verheilt sind, und ich werde anderen Menschen Wunden zufügen. Jeder von uns trägt ein Messer. So sind die Regeln, Paleiko.”

“Sie lächelte, beinahe traurig, und der Anblick versetzte Lerio einen Stich. Es war seine Schuld, dass sich seine Schwester keine Hoffnungen auf eine Ehe erlaubte. Er wusste, was sie über ihn erzählten. Viele hielten sein zerstörtes Auge und die schrecklichen Narben in seinem Gesicht für eine Missbildung oder die Folgen einer Krankheit, also etwas Erbliches, das seine Schwestern und er an ihre Kinder weitergeben konnten. Dabei war es eine Verletzung gewesen, die sein Gesicht und all seine Aussichten auf Glück, auf Liebe und einen Partner zerstört hatte.”

“Het was nacht, met sterren aan de hemel en een milde bries in de acacia. Helemaal zoals het hoort, als men zich een nacht voorstelt waarin een man, buiten gekomen om een plas te doen tegen de garagemuur, denkt: hiervoor is het leven uitgevonden. De mens wil verrast worden, dacht Reimond. Elke minuut van zijn bestaan. Desnoods door een gebochelde nar die hij speciaal met dat doel in zijn hofhouding heeft opgenomen. Of door, zoals nu, de prikkelende sensatie van een februarinacht die perfect voor een meinacht kon doorgaan, indien men er de fladderende vleermuizen en krakende kevers bij dacht. Klimaatverandering als zotskap: dit was de eenentwintigste eeuw.”