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Quote by Robert Kuttner

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Robert Kuttner
Robert Kuttner

Robert Kuttner (born April 17, 1943) is a prominent American journalist, author, and political commentator. He is co-founder and co-editor of The American Prospect magazine, focusing on economic inequality, social policy, and democracy. Known for his critique of free-market capitalism and advocacy for social democracy, Kuttner has written influential books such as "The End of Laissez-Faire" and "The Betrayal of the American Dream." His articles appear in The New York Times, The Washington Post, and The New Republic. He has taught at Harvard University and Brandeis University, contributing to public policy research. Kuttner is regarded as a leading voice of American progressivism. more

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“Many proud, dignified, industrious, self-reliant members of the White middle class, who had derived their their wealth from the welfare of inheritance, the New Deal, or the GI Bill, accepted Goldwater’s dictum as truth, despite the fact that parental or government assistance had not transformed them or their parents into dependent animal creatures. After looking at White mothers on welfare as “deserving” for decades, these Goldwater conservatives saw the growing number of Black mothers on welfare as “undeserving” - as dependent animal creatures.”

“Wollte er die Besserung der Zustände? Er wollte die Besserung der Menschen. Was war ihm jenes Ziel ohne diesen Weg dahin? Er wünschte jedem Menschen pro Tag zehn Hühner in den Topf, er wünschte jedem sein Wasserklosett mit Lautsprecher, er wünschte jedem sieben Automobile, für jeden Tag der Woche eines. Aber was war damit erreicht, wenn damit nichts anderes erreicht wurde? Wollte man ihm etwa weismachen, der Mensch würde gut, wenn es ihm gutging? Dann müssten ja die Beherrscher der Ölfelder und der Kohlegruben wahre Engel sein!”

“Die Mehrzahl der Menschen reist Zwischendeck, fährt dritte Klasse, geht zu Fuss auf der Straße, die Mehrzahl der Menschen. Die Mehrzahl der Menschen arbeitet mit acht Jahren, mit zwanzig heiraten sie, mit vierzig sterben sie, die Mehrzahl der Menschen. Abgesehen von der Mehrzahl der Menschen reicht das Brot für alle, Reis auch, Zucker auch, Stoff auch, Butter auch, das reicht für alle, nur nicht für die Mehrzahl der Menschen. Kein Schatten ist auf der Erde der Mehrzahl der Menschen, kein Licht auf der Straße, keine Scheibe im Fenster, nur die Hoffnung ist der Mehrzahl der Menschen gegeben, ohne Hoffnung könnten sie nicht leben.”

“»Meine Zarte, bekommt dir der Schnaps nicht? Aber du fällst in Arme, die täglich in der Erde buddelnm und Zorka lacht, hustet. Du bist umsonst gekommen, Prinzessin! Du suchst etwas, was es in dieser Welt nicht gibt. Hier regiert der Lauf der Welt, kapiert? Der arme Scheißer bleibt arm, der reiche Pinkel genießt die Aussicht auf die Ewigkeit! Und die Moral? Die schöne Moral ist geizig und hat es lieber bequem. Bei uns bekommt die Moral Keuchhusten oder weiche Knie! Zorka kickt das Gartentor auf.«”

“Als hätte ich damals schon geahnt, dass es in diesem Haus nicht nur nach Zigaretten, Kaffee, Schweiß und Eisen roch, sondern nach Schicksal - wie erhaben und furchterregend es doch klingt, das Schicksal, unabänderlich, groß, die von Gott geschickte Fügung; und wie verlogen, alles einer das menschliche Leben lenkenden Macht zuzuschieben, die mit der eigenen Verantwortung, dem eigenen kleinen Leben nichts zu tun hat, und ins Allmächtige auszuweichen, wenn es darum ginge, menschliche Antworten auf menschliche Fragen zu finden. Mittlerweile weiß ich, dass oft von Schicksal die Rede ist, wenn es eigentlich darum ginge, zu schweigen. Oder zu erzählen. Nein, damals habe ich nicht über das Schicksal nachgedacht. Ich fürchtete mich nur vor dem, was mich hinter dem Vorhang erwartete, und vermutlich ahnte ich, dass Armut nie folgenlos blieb.”