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Literatur Quotes

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Literatur Quotes

“In Büchern ging es meistens um Liebe: Kam eine Frau vor, kam auch die Liebe vor. Gisel mochte solche Bücher nicht. Sie mochte Bücher, in denen eine Frau vorkam, und ein Flugzeug stürzte ab, und die Frau war die einzige Überlebende und schlug sich, bewaffnet mit einer Zahnbürste, fortan durch die Wildnis. Sie zähmte einen Bären, der ihr treuer Begleiter wurde.”

“Über Liebe, als Beziehung zwischen den Geschlechtern gebe es nichts Neues mehr zu berichten, das habe die Literatur dargestellt in allen Varianten ein für allemal, das sei für die Literatur, sofern sie diesen Namen verdient, kein Thema mehr - solche Verlautbarungen sind zu lesen; sie verkennen, daß das Verhältnis zwischen den Geschlechtern sich ändert, daß andere Liebesgeschichten stattfinden werden.”

“Institusi pendidikan tidak mengajarkan manusia untuk bebas bermanuver dalam pola pikir, tetapi untuk seragam dalam berpikir dan menciptakan manusia-manusia patuh dan siap berintegrasi dengan sistem. Taburlah benih-benih pemberontakan atas kemunafikan dan penyeragaman. Ciptakanlah karya-karya penopang pembaruan, literatur-literatur penjinak keberingasan sekte-sekte primitif warisan orde kegelapan.”

“[...] die Literatur kam auf merkwürdige Art, ganz locker und grazilen Schritts, mit roten hochhackigen Schuhen, schräg sitzender Russenmütze und beigefarbenem Trenchcoat auf ihn zu. Doch selbst so interessierte sie ihn nicht allzu sehr, bis er sie ganz bewusst mit Catherine Deneuve verwechselte, die er noch vor Kurzem mit Trenchcoat und Schirm in einem sehr regnerischen Film gesehen hatte, der in Cherbourg spielte . [...] Bedauerlich, dass seine Mutter ihn mitten in seiner Erinnerung an den Augenblick riss, als er ob einer tiefen Sinnesverwirrung glaubte, die Literatur sei Catherine Deneuve, ein Missverständnis, das zu korrigieren ihm nie mehr gelang, gerade als er sie allein und überaus lasziv in ihren roten Schuhen und völlig nackt unter ihrem Trenchcoat, mit schräg sitzender Mütze an jenem regnerischen Tag leicht bedrückt auf sich zukommen sah, dass seine Mutter ihn daran hinderte, diese Vision, die ihn immer wieder aufs Neue erregt, bis zum Ende auszukosten. [...] Niemand weiß von seiner Schwierigkeit, die Literatur von Catherine Deneuve zu trennen.”

“Ein funkelnagelneues Buch, das noch nach Druckerschwärze riecht. Ein Buch, mit dem man manchen kann, was man will, und das man, wenn man es ausgelesen hat, in den eigenen Bücherschrank stellt. Statt eines widerlichen, nach allem anderen als Druckerschwärze riechenden Exemplars mit einem hässlichen Bibliothekseinband. Ein Buch wie eine öffentliche Toilette, bei der man nicht weiß, wer vor einem auf der Klobrille gesessen hat.”