Quotessence
Home / Authors / Max Frisch Books
Max Frisch

Max Frisch Books

Playwright

Homo Faber

A source page for quotes linked to Max Frisch.

0 quotes

Montauk

A source page for quotes linked to Max Frisch.

0 quotes

Stiller

A source page for quotes linked to Max Frisch.

0 quotes

Three plays

A source page for quotes linked to Max Frisch.

0 quotes

Related Quotes

“Mathematically speaking, the probable (that in 6,000,000,000 throws with a regular six-sided die the die will come up proximately 1 ,000,000,000 times) and the improbable (that in six throws with the same die the one will come approximately up six times) are not different in kind, but only in frequency, whereby the more frequent appears a priori more probable. But the occasional occurrence of the improbable does not imply the intervention of a higher power, something in the nature of a miracle, as the layman is so ready to assume. The term "probability" includes improbability at the extreme limits of probability, and when the improbable does occur this is no cause for surprise, bewilderment or mystification. Cf. Ernst Mally's Probability and Law, Hans Reichenbach The theory Probability, Whitehead and Russell's Principia Mathematica, von Mises' Probability, Statistics and Truth”

“Zu den glücklichsten Minuten, die ich kenne, gehört die Minute, [...] Menschen sind eine Anstrengung für mich, auch Männer. Was die Stimmung betrifft, so mache ich mir nichts draus, wie gesagt. Manchmal wird man weich, aber man fängt sich wieder. Ermüdungserscheinungen! Wie beim Stahl, Gefühle, so habe ich festgestellt, sind Ermüdungserscheinungen, nichts weiter, jedenfalls bei mir. Man macht schlapp! Dann hilft es auch nichts, Briefe zu schreiben, um nicht allein zu sein. Es ändert nichts; nachher hört man doch nur seine eignen Schritte in der leeren Wohnung.”

“Zu den glücklichsten Minuten, die ich kenne, gehört die Minute, wenn ich eine Gesellschaft verlassen habe, wenn ich in meinem Wagen sitze, die Türe zuschlage und das Schlüsselchen stecke, Radio andrehe, meine Zigarette anzünde mit dem Glüher, dann schalte, Fuß auf Gas; Menschen sind eine Anstrengung für mich, auch Männer. Was die Stimmung betrifft, so mache ich mir nichts draus, wie gesagt. Manchmal wird man weich, aber man fängt sich wieder. Ermüdungserscheinungen! Wie beim Stahl, Gefühle, so habe ich festgestellt, sind Ermüdungserscheinungen, nichts weiter, jedenfalls bei mir. Man macht schlapp! Dann hilft es auch nichts, Briefe zu schreiben, um nicht allein zu sein. Es ändert nichts; nachher hört man doch nur seine eignen Schritte in der leeren Wohnung.”

“Über Liebe, als Beziehung zwischen den Geschlechtern gebe es nichts Neues mehr zu berichten, das habe die Literatur dargestellt in allen Varianten ein für allemal, das sei für die Literatur, sofern sie diesen Namen verdient, kein Thema mehr - solche Verlautbarungen sind zu lesen; sie verkennen, daß das Verhältnis zwischen den Geschlechtern sich ändert, daß andere Liebesgeschichten stattfinden werden.”

“Das Wahrscheinliche (dass bei 6 000 000 000 Würfen mit einem regelmäßigen Sechserwürfel annähernd 1 000 000 000 Einser vorkommen) und das Unwahrscheinliche (dass bei 6 Würfen mit demselben Würfel einmal 6 Einser vorkommen) unterscheiden sich nicht dem Wesen nach, sondern nur Häufigkeit nach, wobei das Häufigere von vornherein als glaubwürdiger erscheint. Es ist aber, wenn einmal das Unwahrscheinliche eintritt, nichts Höheres dabei, keinerlei Wunder oder Derartiges, wie es der Laie so gerne haben möchte. Indem wir vom Wahrscheinlichen sprechen, ist ja das Unwahrscheinliche immer schon inbegriffen und zwar als Grenzfall des Möglichen, und wenn es einmal eintritt, das Unwahrscheinliche, so besteht für unsereinen keinerlei Grund zur Verwunderung, zur Erschütterung, zur Mystifikation.”

“Das wirkliche Leben, meint er, sei ja so anders... Jedenfalls das seine, denkt er: da erkennt man keinen klaren Ablauf und keinen roten Faden, da zerrinnt es einfach, ohne Abschnitt und ohne Tat, die Leidenschaft zerrinnt in eine Stimmung, und auch die Entschlüsse sind wie Sand, der leise durch die Finger rinnt, immer wieder nimmt man eine neue Handvoll, und wenn man sie aufmacht, ist wieder nichts darin geblieben, man ist verzweifelt, und auch das zerrinnt, wie die Hoffnung und der Jubel und der Schmerz und alles, wie das ganze Leben.”

“Es ist aber, wenn einmal das Unwahrscheinliche eintritt, nichts Höheres dabei, keinerlei Wunder oder Derartiges, wie es der Laie so gerne haben möchte. Indem wir vom Wahrscheinlichen sprechen, ist ja das Unwahrscheinliche immer schon inbegriffen und zwar als Grenzfall des Möglichen, und wenn es einmal eintritt, das Unwahrscheinliche, so besteht gür unserein keinerlei Grund zur Verwunderung, zur Erschütterung, zur Mystifikation.”

“ყოველი თვითშემეცნება, რომელსაც გაჩუმების ძალა არ შესწევს, სულ უფრო და უფრო აკნინებს ადამიანს. მან იცის: ვისაც გაჩუმება არ შეუძლია, იმას სურს თვითშემეცნების გამო განადიდონ, ოღონდ, რასაც გაჩუმება არ შეუძლია, ის თვითშემეცნებაც აღარ არის და მაშინ ადამიანი უკარება და ეჭვიანი ხდება”

“THE AMERICAN WAY OF LIFE. Even what they eat and drink, these palefaces who don't know what wine istheir uglinesstheir pink sausage skin, horrible, they only live because there is penicillin,... the world as an Americanized vacuumtheir fake health, their fake youthfulnessthe way they use cosmetics even on corpses, their whole pornographic attitude to death.”

“We know that every person who is loved feels transformed, unfolded, and he unfolds everything, the most intimate as well as the most familiar, to the one who loves him as well as to himself.... The person one loves is as ungraspable as the universe, as God's infinite space, he is boundless, full of possibilities, full of secrets.”

“Thou shalt not, it is said, make unto thee any graven image of God. The same commandment should apply when God is taken to mean the living part of every human being, the part that cannot be grasped. It is a sin that, however much it is committed against us, we almost continually commit ourselves--Except when we love.”